Auch Dortmund hat jetzt ein Fahrrad-Parkhaus

Auch Dortmund hat nach dem Vorbild von Münster und Unna jetzt ein Fahrrad-Parkhaus. Direkt vor dem Dortmunder Hauptbahnhof ist Platz für 440 Räder - mehr als doppelt so viel wie bislang. Und das ist nicht die einzige Verbesserung für Radler.

Dortmund.. "Das kann sich sehen lassen", stellte Oberbürgermeister Ullrich Sierau am Donnertstag bei der Eröffnung der Radstation mit Blick auf den Neubau vor dem Hauptbahnhof fest. Das Dach der alten, provisorischen Radstation ist zwar geblieben. Mit gläsernen Wänden und neuem Innenleben wirkt die Abstellanlage aber ganz anders als bisher.

Die Räder können jetzt auf zwei Ebenen geparkt werden. Die Mitarbeiter des Betreibers Dobeq, die die abgestellten Räder auch mit Hilfe einer Videoanlage bewachen, sitzen nicht mehr in einem Container, sondern in einem festen Raum am Eingang. Aber auch, wenn sie Feierabend haben, können zumindest Dauerparker das Fahrradparkhaus weiter nutzen. Mit einem Chip ist es rund um die Uhr zugänglich.

Ladestationen für Elektro-Fahrräder

Als zusätzlichen Service über die Bewachung und das Reparatur-Angebot der Dobeq hinaus bietet die neue Station auch zehn Ladestationen für elektrisch betriebene Fahrräder, die von Energieversorger DEW21 gesponsert werden.

477.000 Euro hat der Bau der neuen Radstation gekostet, der aus dem Klimaschutz-Programm des Bundes mit 153.000 Euro gefördert wird. Noch gibt es freie Plätze für Dauerparker. Und auch für Tageskunden soll es noch Kapazitäten geben.

Geöffnet ist die Radstation für Tagesnutzer täglich von 5 bis 22 Uhr, für Dauerparker durchgängig 24 Stunden. Eine Tageskarte kostet 1 Euro, eine Monatskarte 8 Euro, eine Jahreskarte 88 Euro.