Asylanträge: Mehr Mitarbeiter zur Bearbeitung

Mit zehn neuen Mitarbeitern reagiert die Dortmunder Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) an der Huckarder Straße auf die wachsenden Flüchtlingsströme. Ab Februar arbeiten hier mehr sogenannte Entscheider. Wir erklären an dieser Stelle die Hintergründe - und zeigen, wie sich der Flüchtlingsstrom im vergangenen Jahr entwickelt hat.

Dortmund.. Die Entscheider bearbeiten Asylanträge und entscheiden über Bleiben oder Gehen-Müssen der Bewerber. 12.500 Asylanträge werden derzeit beim BAMF in Dortmund bearbeitet. Hauptherkunftsländer der Menschen sind nach wie vor Syrien, Serbien, Eritrea, Albanien und Guinea.

Dies sind die Länder, die Dortmund durch die Bezirksregierung zugeordnet worden sind. "Aktuell sind etwa 2500 der Stadt zugewiesene Flüchtlinge in Dortmund untergebracht. Wöchentlich kommen etwa 50 hinzu, sodass die Anzahl ständig steigt. Daneben sind stets 350 Personen in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes (EAE) in Hacheney untergebracht", so Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch.

Die Zahlen für 2014

Wie der Strom der Dortmund zugewiesenen Asylbewerber sich 2014 entwickelt hat, zeigen Zahlen, die die Bezirksregierung Arnsberg auf Anfrage unserer Redaktion angab: Im ersten Quartal waren es 23 Menschen, im viertel Quartal 495. Insgesamt wurden 865 Asylbewerber Dortmund zugewiesen. 40.200 waren es in ganz Nordrhein-Westfalen.

Das sind die Flüchtlingsunterkünfte in Dortmund: