Architekten wollen Instituts-Hochhaus zu Loft umbauen

Wohnen im Kreuzviertel ist in. Und bald könnte sogar die B1 zur schicken Wohnadresse werden. Das Dortmunder Architekturbüro Schamp & Schmalöer will mit dem Spar- und Bauverein das leer stehende Hochhaus am Rheinlanddamm 201 zu einem Loft-Wohnhaus umbauen.

Dortmund.. 1999 zog das Max-Planck-Institut für Systemphysiologie von der B1 auf den Uni-Campus um. Während ein Teil des alten Domizils mit Büros und Laboren als Technologie- und Gründerzentrum B1st Software Factory firmiert, steht das zehnstöckige Hauptgebäude seitdem leer.

Das soll sich bald ändern. Schon seit Jahren feilt das Team des Architekturbüros Schamp & Schmalöer, selbst in einem alten Laborgebäude auf dem Phoenix-West-Gelände in Hörde zuhause, an Plänen für Wohnen im alten Hochhaus.

Spar- und Bauverein als Partner

"Loft 201" lautet der Arbeitstitel für das Projekt. Denn in dem Hochhaus am Rheinlanddamm 201 sollen moderne Loft-Wohnungen entstehen - "mit hohen Räumen, großzügiger Architektur und individueller Ausstattung", heißt es in der Konzeptvorstellung.

Der besondere Charme des Büro- und Laborgebäudes aus den 50er-Jahren solle dabei in möglichst vielen Details ebenso beibehalten werden wie der "fantastische Blick über das Kreuzviertel und die ganze Stadt".

Als Investor und Partner steht der Spar- & Bauverein bereit. Die Genossenschaft möchte das rund 1700 Quadratmeter große Grundstück samt Hochhaus nun von der Stadt kaufen. Der Rat entscheidet darüber voraussichtlich am 7. Mai.