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Architekten planen ab jetzt das DFB-Museum

26.10.2010 | 17:47 Uhr
Architekten planen ab jetzt das DFB-Museum
So wie in dieser Computeranimation könnte der „Fußballtempel“ aussehen. Quelle: DFB

Dortmund.Das geplante DFB-Museum am Dortmunder Hauptbahnhof hat die nächste Hürde genommen: In diesen Tagen läuft der Architekten-Wettbewerb für das 30-Mio.-Projekt an. Für Dortmund halten Gerber Architekten (U-Turm, HCC) die Fahne hoch.

Im September hat die Stiftung „DFB-Fußballmuseum“ ihr Ausstellungskonzept vorgestellt – jetzt wird die nächste Stufe gezündet: der Architektenwettbewerb. Er läuft in diesen Tagen an, und bis zu 25 Büros sollen die Möglichkeit haben, dem Fußballtempel, der auf dem Grundstück des jetzigen Busbahnhofs vis a vis dem Hauptbahnhof entsteht, eine passende und städtebaulich markante Gestalt zu geben. Welche, das soll spätestens im Sommer 2011 klar sein.

Bis zu 25 Architekten können teilnehmen

Wie die WR erfuhr, sind vier Architekturbüros gesetzt und im Wettbewerb auf jeden Fall dabei: Die Dortmunder Fahne hält das Büro Gerber Architekten hoch, das neben zahlreichen anderen Gebäuden (Harenberg City Center) zuletzt mit dem Umbau des U-Turms von sich reden machte. Weiterer im Bunde: das Büro KSP Jürgen Engels aus Köln, das unter anderem für den Doppelturm der Frankfurter Sparkasse und der Württembergischen Hypothekenbank in Frankfurt zeichnet. Den Umbau von alten Industriegebäuden, Wohnungsbau und Bausanierung hat sich das Büro Schulte-Frohlinde aus Berlin auf die Agenda geschrieben, das sich als drittes unter den gesetzten Büros am Fußballmuseum versuchen wird. Vierter im Bunde ist das Büro Staab-Architekten, das seinen Sitz ebenfalls in Berlin hat und als Reverenzprojekt den Teilabriss und Neubau des Münsteraner Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte vorweisen kann.

Überhaupt scheint man bei der Stiftung Fußballmuseum und bei der Stadt (sie lobt den Wettbewerb offiziell aus) auf die Erfahrung zu setzen, die das Büro in Sachen Museumsbau bereits gesammelt hat: Staab-Architekten baut in Ahrenshoop (Mecklenburg-Vorpommern) ein neues Kunstmuseum.

Neubau mit 6000 Quadratmetern

Darüberhinaus: die Bewerberliste ist geöffnet. Das Fußballmuseum soll eine Fläche von 6000 qm haben und auf dem Grundstück des Busbahnhofs entstehen, das eine 200 Meter lang und rund 30 Meter breit ist. Darüber hinaus gilt es, wie schon bei der Präsentation des Ausstellungskonzeptes deutlich wurde, auch den entstehenden Vorplatz in Szene zu setzen. Rund 30 Mio. Euro soll der Fußballtempel kosten, dessen Bau DFB und Land zahlen. Der erste Spatenstich ist für 2012 geplant, die Eröffnung für Sommer 2014.

Gregor Beushausen

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Kommentare
27.10.2010
20:00
Architekten planen ab jetzt das DFB-Museum
von drfakefreund | #12

Ich tippe mal - der Scherzkeks war früher mal bei der Feuerwehr....

27.10.2010
18:06
Architekten planen ab jetzt das DFB-Museum
von dortmuuund | #11

@#10

Eindeutig Neid!

27.10.2010
13:37
Blockierter Kommentar.
von Rahn schießt...... | #10

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

27.10.2010
13:21
Architekten planen ab jetzt das DFB-Museum
von herby52 | #9

Der DFB kann ja ein Museum bauen, aber warum müssen Steuergelder dafür verschendet werden?

27.10.2010
13:16
Architekten planen ab jetzt das DFB-Museum
von NOdfb | #8

Nicht genug das sich überall unsere Energieriesen verewigen und präsentieren, nun tun das auch die Mafiosis vom Fussballbund! Wer sich darüber freut, hat wirklich Tomaten auf den Augen!

27.10.2010
11:32
Architekten planen ab jetzt das DFB-Museum
von fremdschaemenwirdpflicht | #7

#6 von Scherzkeks

Völliger Blödsinn, als wenn die Nazis diesen Spruch erfunden hätten.
Den Auspruch die Fahne hochhalten, er/sie hält die Fahne hoch gab es schon lange vor den Nazis.
Aber Hauptsache mal wieder versuchen, Verbindungen zum Nationalsozialismus zu (er)finden, wo es keine gibt. Das nenne ich megapeinlich!

27.10.2010
10:44
Architekten planen ab jetzt das DFB-Museum
von Scherzkeks | #6

Architekt Gerber ....hält ... die Fahne hoch. Also da ist dem Redakteur ja wohl ein megapeinlicher Ausrutscher gelungen. Die Fahne hoch... - das ist doch eine verbotene Formulierung. Ist das Nazi-Denken schon so weit in den Alltag eingedrungen, daß solche Formulierungen ungestraft verwendet werden können?

27.10.2010
10:42
Architekten planen ab jetzt das DFB-Museum
von hier in alle Ewigkeit | #5

Hoffentlich wird der DFB selbst direkt mit hineingesteckt.

27.10.2010
08:34
Architekten planen ab jetzt das DFB-Museum
von Le Corbusier | #4

Schade dass es keinen offenen Architektenwettbewerb gibt - da kann man sich ja an einem Daumen abzählen wer das Ding baut...

27.10.2010
08:10
Architekten planen ab jetzt das DFB-Museum
von dortmuuuund | #3

@#1

Spricht da etwa der Neid?

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