Anwohner beklagen Müllberge im Westpark

Mit den warmen Tagen kommt der Müll: Erneut beschweren sich Anwohner über das Chaos im Westpark nach langen Grillabenden. Doch was könnte die Lösung für das anhaltende Problem sein? Wir nennen drei Vorschläge - stimmen Sie ab!

Dortmund.. Die Ordnung im Westpark lässt auch weiterhin zu wünschen übrig. Eigentlich ist er eine erholsame Oase: mit großen Grünflächen und alten Bäumen - ein idyllischer Rückzugsort für Stadtbewohner. Aber nicht, wenn im Westpark gegrillt wurde.

Inge Zeller wohnt in der Nähe des Westparks. "Bei gutem Wetter kommen viele Menschen hierher, um eine schöne Zeit unter freiem Himmel zu verbringen", berichtet Zeller. Die Müllberge bleiben danach zurück. "Die vorhandenen Abfalltonnen sind viel zu klein", sagt Zeller. "Man braucht größere Müllcontainer. Und viel mehr davon." Meistens liegt der Müll um die Tonnen herum oder wird direkt auf den Wiesen liegen gelassen.

Parkwächter in Frankfurt

"Das Problem ist uns seit einigen Jahren bekannt", sagt Frank Bußmann, Pressesprecher der Stadt. Der Umfang des Abfalls habe allerdings stark zugenommen. "Wir reagieren dementsprechend und setzen Personal ein", so Bußmann. Die Kapazitäten seien jedoch begrenzt. Es würden Gespräche zwischen dem Tiefbauamt, der Entsorgung Dortmund (EDG) und dem Christopherus-Haus als Dienstleister für die Park-Pflege geführt.

In Frankfurt wird dem Problem seit 2002 zunehmend mit Parkwächtern entgegen getreten. "Sie weisen Besucher auf die Regeln hin, haben aber eine starke Präsenzfunktion", sagt Projektleiter Michael Eickenboom. Die Stadt nimmt dafür 20.000 Euro pro Jahr und Park in die Hand. Ob dieses Modell eine Lösung für Dortmund wäre?