Anti-Raser-Aktion auf dem Dortmunder Wall

Die Polizei ist erneut mit Groß-Kontrollen gegen Raser auf dem Wall vorgegangen. Dabei gingen den Einsatzkräften viele Temposünder ins Netz. Der Schnellste von ihnen war doppelt so flott unterwegs wie erlaubt.

Dortmund.. Im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle nahm der Verkehrsdienst der Polizei Dortmund in der Nacht vom 13. auf den 14. Mai die Raser auf dem Dortmunder Wall ins Visier.

Mehrere hundert Fahrzeuge kontrollierten die Polizeibeamte zwischen 19 und 4 Uhr morgens. Insbesondere optisch auffälligere Fahrzeuge stießen auf große Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Gleichzeitig erfolgten im Rahmen der Kontrollen Geschwindigkeitsmessungen mit Radargeräten.

Zwei getunte Autos

In zwei Fällen mussten die Polizisten das Erlöschen der Betriebserlaubnis feststellen. In einem Fall war an dem Golf eines 30-Jährigen aus Dortmund das Fahrwerk tiefer gelegt. Im anderen Fall wurde durch den Fahrer eines Motorrades, einem 21-Jährigen aus Kamen, ein sogenannter Geräuschminderer entfernt.

Trauriger Tagessieger bei den Geschwindigkeitsmessungen war ein 23-Jähriger aus Duisburg der mit seinem Peugeot bei erlaubten 50 km/h mit 102 km/h gemessen wurde. Gefolgt von einem 20-Jährigen aus Dortmund der in seinem Seat mit 81 km/h gemessen wurde.

Anzeigen gegen die Fahrer erstattet

Gegen beide Fahrzeugführer erstatteten die Beamten Anzeigen - sie müssen mit Fahrverboten rechnen. Dem Fahrer des Peugeot droht eine Bußgeldandrohung von 280 Euro und zwei Monaten Fahrverbot, dem Fahrer des Seat ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro und einem Monat Fahrverbot.

Zu guter Letzt hielten die Einsatzkräfte einen 24-Jährigen an, der per Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann wurde festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. Die letzte Anti-Raser-Aktion hatte es Ende März gegeben. Damals zählte die Polizei gleich 44 Geschwindigkeitsverstöße.