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Alte Kasernen weichen Wohnhäusern

26.04.2007 | 16:51 Uhr

Der Aufbruch auf der Hohenbuschei in Brackel beginnt zunächst mit dem Abbruch: Als erstes von rund 90 ehemaligen Kasernengebäuden "fiel" gestern das ehemalige Casino der "Napier Barracks" dem Abbruchbagger "zum Opfer".

Damit wird in den nächsten drei bis vier Jahren der Weg frei für neue Wohneinheiten in einer naturnahen Umgebung. Einst hoben hier Militärflugzeuge ab, nach dem Zweiten Weltkrieg war die britische Rheinarmee auf Hohenbuschei stationiert. Im Jahr 2005 hat die Hohenbuschei GmbH 82 der insgesamt 165 Hektar großen Fläche erworben. Die Gesellschaft, an der die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) und die Industriebau Hoff & Partner aus Gronau beteiligt sind, wird nun die Weichen stellen, damit hier in den nächsten Jahren ein "Lebensraum mit Erholungsgarantie" entstehen kann. Drei große Themen sollen hier umgesetzt werden: "Wohnen am Golfplatz", "Wohnen im Park" und "Wohnen im Village auf Hohenbuschei". Eine vierte Teilfläche ist für Frezeit, Wellness und Gewerbe vorgesehen. Das Besondere an der Fläche ist der alte Baumbestand, der erhalten wird.

Bevor voraussichtlich ab 2010 mit der Bebauung begonnen werden kann, sind auf dem Areal viele vorbereitende Maßnahmen erforderlich: Knapp 90 Kasernengebäude werden abgerissen und entsorgt. Rund 165 000 Quadratmeter ehemalige Straßen, Wege und Plätze werden entsiegelt, was einer 5,5 Meter breiten und 30 Kilometer langen Straße entspricht. Zur Geländeprofilierung werden etwa 345 000 Kubikmeter Material auf der Fläche bewegt. Wenn all diese Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann mit der Erschließung der Fläche begonnen werden.

Der Startschuss dafür fiel gestern: Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer, Stadtdirektor Ullrich Sierau und Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke, gaben Silke Seidel von der Geschäftsführung der Hohenbuschei GmbH und Johann Hoff von Industriebau Hoff & Partner dem Abbruchunternehmen Freimuth das Abrisssignal. Sie sollen den Weg frei machen für hochwertige Wohnbebauung. (alex)

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