Acht Führerscheine waren weg beim Blitzmarathon in Dortmund

Die Polizei Dortmund zieht die letzte Bilanz zum Blitzmarathon.
Die Polizei Dortmund zieht die letzte Bilanz zum Blitzmarathon.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Mit 83.110 gemessenen Fahrzeugen, 1986 Verwarnungen und acht entzogenen Führerscheinen ist der Blitzmarathon III in Dortmund zu Ende gegangen. Dabei begannen die Beamten schon etwas früher mit ihren Messungen - und erwischten einige Fahrer, die wohl nicht vor sechs Uhr mit Kontrollen rechneten.

Dortmund.. Der Blitzmarathon III in Dortmund ist vorüber. Die endgültige Bilanz der Polizei zeigt, dass sich viele Fahrer auf den Marathon einstellten und die Verkehrsregeln beachteten. Dennoch ist der Anteil der verwarnten Fahrer deutlich gestiegen.

Die Polizei hatte schon um vier Uhr (statt wie angekündigt um sechs Uhr) am Mittwochmorgen die ersten drei Messstellen im Bereich Dortmund eingerichtet. An diesen Messstellen lag die Überschreitungsquote dann auch gleich deutlich höher bei 10 Prozent - die Fahrer hatten wohl nicht mit einem "Frühstart" gerechnet.

Insgesamt wurden in Dortmund 83110 Fahrzeuge an 101 Messstellen gemessen. 1986 Fahrer erhielten Verwarnungen. Acht Fahrer mussten ihren Führerschein abgeben - sie hatten die vorgegebene Geschwindigkeit deutlich überschritten. In Lünen wurde 19828 die Geschwindigkeit gemessen, in 342 Fällen war sie auch hier zu hoch. Ein Fahrer musste dort seinen Führerschein abgeben.

Eine Entwarnung für Autofahrer bedeutet das Ende des Marathons allerdings nicht, so der Leitende Polizeidirektor Günther Overbeck: "Verkehrsteilnehmer in Dortmund, Lünen und auf den Autobahnen im Bereich des Polizeipräsidiums Dortmund müssen jeder Zeit damit rechnen, geblitzt zu werden!"