Abwechslungsreiche Reggae-Kombo im Revierpark

Zum dritten Jahr in Folge hat sich der Revierpark Wischlingen für den Ruhr-Reggae-Summer in ein Festivalgelände verwandelt. Das musikalische Wochenende startete am Donnerstag mit der Eröffnungsparty in der Dancehall-Arena. Am Freitag gab es dann die erste Live-Musik zu hören, unter anderem mit Irie Souljah und Cocoa Tea.

Wischlingen.. Aufgrund ihrer musikalischen Lebensläufe könnte man von Junior und Senior sprechen: Der 22-jährige Irie Souljah kommt aus Katalonien und ist erst wenige Jahre in der Reggae-Szene aktiv. Der gebürtige Jamaikaner Cocoa Tea hingegen bespielt das Genre seit Jahrzehnten. Beide Sänger begleitete die Band Step By Step.

So hat es uns gefallen:

Irie Souljah spielt nur eine Handvoll Stücke, jedoch von Anfang mit voller Energie in einem hohen Tempo. Als Cocoa Tea anschließt, bleibt es zuerst gemächlicher. Politische Texte, Liebeslieder und auch Coverversionen von Bob-Marley-Hits wie "One Love" oder "Waiting in vain" hüllt der Rastafari in seine tiefe, warme Stimme. Im Anschluss steigert er das Tempo und lässt das Publikum vor der Bühne auf- und abspringen. Echter Roots-Reggae und eine erstklassige Show.

So hat es den Zuhörern gefallen:

Fabian Schandi (21, Halver):"Irie Souljah war recht fetzig, Cocoa Tea kannte ich noch nicht. Sein Reggae ist etwas klassischer als etwa Anthony B's Musik. Richtig gut war, wie er das Publikum eingebunden hat."

Jenniver Vogt (23, Dortmund):"Musik zum Mittanzen, und das obwohl ich Cocoa Tea gar nicht kannte. Als Schulnote bekommt er von mir eine 2."

Maverick John Kuhlmann (21, Remscheid/Lennep):"Ich komme jedes Jahr zum Ruhr Reggae Summer, für mich ist das wie Urlaub. Cocoa Tea war für mich neu. Hätte gar nicht erwartet, dass er so einen raushaut."

Lars (41, Essen-Altendorf):"Eigentlich komm ich nicht von der Reggae-Musik, da ich mehr Rock, Metal und ähnliche Stile höre. Aber die schnelleren Stücke haben mir gut gefallen. Und natürlich die Bob-Marley-Songs."