ABP-Chef hält 170 Arbeitsplätze jetzt für gesichert
25.10.2010 | 19:42 Uhr 2010-10-25T19:42:00+0200
Dortmund.Ungeachtet der Kündigung durch den Vermieter Envio glaubt Dr. Wolfgang Andree, Chef der Firma ABP Induction Systems, an den Erhalt der 170 Arbeitsplätze an der Kanalstraße. Am Montag sprach er von „ermutigenden Signalen“. Am Dienstag folgt eine offizielle Pressekonferenz.
Wie berichtet, hatte Envio-Chef Dr. Dirk Neupert seinem größten Untermieter die Kündigung geschickt und damit eine besorgniserregende Lage ausgelöst. Denn für die aus den USA gesteuerte ABP-Gruppe gilt der Standort Dortmund als alternativlos. „Ich halte ihn jetzt für absolut gesichert“, sagt Andree unter Berufung auf „Signale von Arbeitsminister Schneider, Regierungspräsident Bollermann und OB Sierau“.
ABP wolle 1 Million Euro in den Standort investieren. Die zentrale Frage nun: „Wie viel ist er der Stadt wert?“ Er erwarte „ein sauberes Gelände, die Wiederherstellung des Zustandes vor dem Giftskandal“. Andree hatte die ABP-Belegschaft gestern über die Hintergründe der Kündigung unterrichtet.
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