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A-cappella-Festival am Pfingst-Wochenende im Westfalenpark

25.05.2012 | 16:17 Uhr
A-cappella-Festival am Pfingst-Wochenende im Westfalenpark
Annette Kulozik (Westfalenpark), Jeannette Bludau (Sparkasse) und Sabine Müller (Westfalenpark) werben für das A-Capella-Festival 2012 im Westfalenpark.Foto: Franz Luthe

Dortmund.   17. A-cappella-Festival in Dortmund am Pfingstwochenende: Am Pfingstsonntag, 27. Mai, treten vier, am Pfingstmontag, 28. Mai, drei A-cappella-Gruppen jeweils von 13 bis 18 Uhr im Westfalenpark auf. Angesichts des guten Wetters freuen sich die Veranstalter auf ihr Familienfest.

Gute Musik braucht kein Schlagzeug, keine E-Gitarre und kein Keyboard. Das wollen die Organisatoren vom Dortmunder Westfalenpark mit dem 17. Sparkassen A-cappella-Festival beweisen. Am Pfingstsonntag, 27. Mai, treten vier, am Pfingstmontag, 28. Mai, drei A-cappella-Gruppen jeweils von 13 bis 18 Uhr im Park auf.

Sabine Müller vom Organisationsteam hat sich verschiedene A-cappella-Konzerte angehört und dann ihre Auswahl getroffen. Das Ergebnis: Sieben Gruppen, von denen fünf mit eineinhalb Stunden ihr volles Programm spielen, die anderen beiden – „Wireless“ und „Hartmuth und die Hitmaschine“ performen jeweils eine gute halbe Stunde.

Hoffentlich gutes Wetter

Dabei legt Müller auf eines besonderen Wert: „Wir wollen ein sehr unterschiedliches Programm zusammenstellen.“ Das Ergebnis kann sich hören und sehen lassen – am Sonntag treten „Wireless“, „Hartmuth und die Hitmaschine“, „Maybebop“ und „Medlz“ auf. Am Montag folgen „Dacappella“, „LaLeLu“ und „Füenf“. Jede Band habe ihren eigenen Fokus, entweder die Show, den Gesang oder auch das Zusammenspiel mit dem Publikum. „A-cappella ist heute viel mehr als der ‚Kleine grüne Kaktus‘“, sagt Müller. Anders als bei den „Comedian Harmonists“ stehen heute auch längst nicht mehr nur Männer auf der Bühne. „Medlz“ ist eine reine Frauenband, bei „LaLeLu“ und „Dacappella“ singen Männer und Frauen gemeinsam. Einige der Bands sind schon mit anderen Programmen im Westfalenpark aufgetreten, für andere ist das Festival Neuland – zum Beispiel für „Wireless“, eine Band aus dem Ruhrgebiet.

„Wir versuchen immer, auch einen Newcomer zu finden“, erklärt Müller. „Wireless“ gestaltet am Sonntag den Auftakt, darauf folgen „Hartmuth und die Hitmaschine“. „Auf die bin ich sehr gespannt“, sagt Müller. Sie versuche, immer eine Gruppe ins Programm zu nehmen, die „anders ist“. Für alle Gruppen sei der Auftritt im Westfalenpark einzigartig, versichert Müller. „Sonst singen sie in kleinen Theatern, hier treten sie vor 8000 bis 13 000 Zuschauern auf.“ Müller hofft auf gutes Wetter, damit das Festival das wird, was es werden soll: „Ein Familienfest.“ 4,50 Euro kostet der Eintritt, für Familien gibt es Gruppentickets ab neun Euro.

Haika Hartmann



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