8 Jahre, wild, jung, ungewöhnlich
"Wir reden und wir sprechen. Kann Lob mit Worten spenden, auch kann man Worte brechen und sie im Mund des anderen wenden." Passende Gedichte wie diese wird Gerd Dudenhöffer zum Abschluss von LesArt am 4. November lesen. Dabei hat das Festival doch gerade
Es ist bereits das achte Festival - und noch immer möchte der künstlerische Leiter Klauspeter Sachau "keinen Alltagskram machen, sondern ungewöhnliche Augenblicke schaffen". Mal habe er Glück mit seiner Auswahl, mal Pech. Was auf Desire?e Nick und ihre Streitschrift "Eva go home" zutrifft, lässt sich bei der Eröffnung des Publikumsteils heute um 20 Uhr im domicil feststellen.
LesArt will auch "ein junges Publikum mit Freak-Anspruch" bedienen - was gleich mit Dreierlei funktionieren könnte: Der Nacht der jungen Literatur am 27. Oktober, "Wir sind Helden von wir" am 31. Oktober und dem Performance-Abend am 2. November, alles im Fletch Bizzel. Bei der letzteren zeigt etwa Michael Lentz "wahnsinnig wilde" Sprechakte - eben Sachen, die "man in Dortmund sonst nicht sieht".
Sachau und auch Michael Batt vom unterstützenden Kulturbüro sehen es als ihre Aufgabe, zu beobachten, was die LesArt-Künstler der letzten Jahren treiben und sie wieder einzuladen. Das trifft etwa auf den bemerkenswerten Jörg Albrecht und auf die sonst singende, hier lustige Fräulein Nina zu, die beide beim Helden-Termin vertreten sind.
Lokalen Größen soll das Festival eben auch ein Forum geben: So ist am Dienstag, 30. Oktober, im Fletch ein akustisches Porträt des Dortmunder Hörspielautors Karl Heinz Bölling zu belauschen. Wie passend ist da der LesArt Titel 2007: ""wieder alles auf einmal..." Mehr unter: www.lesart-festival.de.




















