610 Menschen radeln bei Sternfahrt mit

Familien mit Kindern auf großen und kleinen Rädern und Radfahrer auf robusten Gelände-Bikes oder Rennrädern: Sie alle haben am Sonntag an der Fahrradsternfahrt beim bundesweiten Aktionstag "Mobil ohne Auto wir steigen auf" teilgenommen. Um die Sternfahrt hatte es zuvor viel Ärger gegeben.

Dortmund.. Zur Sicherheit eskortiert von der Polizei mit drei Motorrädern und einem Einsatzwagen mit Blaulicht radelten die Fahrradfahrer friedlich um die Stadt. Die Fahrt vom Friedensplatz zum Fredenbaum verlief störungsfrei, ohne die umstrittene Strecke über die B1 zu nutzen. Deshalb war kurzfristig der Oberbürgermeister von seiner Schirmherrschaft zurückgetreten. Die Organisatoren und die Stadt Dortmund favorisierten unterschiedliche Streckenführungen.

Am Ende stimmten der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) und die anderen Mitorganisationen der Sternfahrt den Wünschen von Polizei und Stadt zu und fuhren auf ruhigen Straßen durch die City. Thomas Semmelmann, Sprecher des ADFC NRW betonte, die Veranstalter hätten keinen Streit gesucht. "Wir hoffen, im nächsten Jahr ist die Stadt Dortmund bei unserer neuen Traditionsveranstaltung wieder dabei", sagte er.

"Immer wieder schön"

Die Sternfahrer selbst ließen das Auto gerne einen Tag stehen. Brigitte Feller aus Eving: "Ich bin einfach pro Radfahren, für bessere und mehr Radwege und für mehr Sicherheit." Michael Todtberg aus Huckarde liebt es, in der Gruppe zu fahren: "Ich bin zum dritten Mal dabei und es ist immer wieder schön."

Astrid Wendelstigh, mit der gelben Ordnerschrift auf der Sicherheitsweste, bestätigte: "Es ist nichts passiert. 610 Teilnehmer sind mitgefahren. Nächstes Jahr machen wir wieder eine Sternfahrt."