50-Jähriger stirbt bei Unfall auf der Westfalenhütte in Dortmund

Nach dem Unfall in der Dortmunder Westfalenhütte ermitteln die Staatsanwaltschaft und das Dezernat Betrieblicher Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung in Arnsberg.
Nach dem Unfall in der Dortmunder Westfalenhütte ermitteln die Staatsanwaltschaft und das Dezernat Betrieblicher Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung in Arnsberg.
Foto: Neubauer
Was wir bereits wissen
Tödlicher Unfall: Wie erst jetzt bekannt wurde, hat es am Donnerstag auf der Westfalenhütte bei ThyssenKrupp einen tödlichen Arbeitsunfall gegeben. Das Unglück ereignete sich im Kaltwalzwerk 3. Ein 50-jähriger Mitarbeiter aus Lünen wurde am Einlauf der sogenannten Beta-Anlage tödlich verletzt.

Dortmund.. Es war in der Spätschicht zwischen 20 und 21 Uhr, als der Mann in einem Schlingenheber eingeklemmt wurde, der beim Walzen die Straffung des Stahlbandes kontrolliert. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen starb der Mitarbeiter noch am Unfallort.

Arbeitsschutz ermittelt

Die genaue Ursache ist noch ungeklärt. Die Untersuchungen zu den Geschehnissen wurden unmittelbar nach dem Arbeitsunfall aufgenommen. Es ermitteln die Staatsanwaltschaft und das Dezernat Betrieblicher Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung in Arnsberg. "Wir sind noch ganz am Anfang", sagte am Montag Staatsanwältin Sandra Lücke. Für die Bezirksregierung erklärte ein Sprecher, es stehe noch ein Ortstermin aus.

ThyssenKrupp Steel Europe und seine Mitarbeiter seien angesichts dieses Ereignisses "tief betroffen", teilte Sprecher Erik Walner mit.