280 demonstrierten
24.05.2009 | 17:11 Uhr 2009-05-24T17:11:00+0200Friedlich sollte es zugehen bei der Demo am Samstagmittag anlässlich des brutalen Überfalls auf einen 40-Jährigen an der Hohen Straße. Doch zu Beginn musste die Polizei eingreifen und 21 Platzverweise aussprechen.
21 Teilnehmer aus dem Kreis der rund 280 Antifaschisten gingen zielgerichtet von der Katharinentreppe in Richtung Hauptbahnhof und griffen dort sieben bekannte Dortmunder Rechtsextreme an, die gerade mit einer S-Bahn angekommen waren. Sie nutzten Reizgas und Fahnenstangen. Die Polizei konnte weitere Auseinandersetzungen verhindern.
Dann blieb es friedlich. Der Aufzug startete mit rund einer Stunde Verspätung gegen 14.10 Uhr und hielt sich an die abgesprochene Strecke. Erster Haltepunkt war der Platz der alten Synagoge mit einer kurzen Zwischenkundgebung zu dem Übergiff von 400 Neonazis auf die DGB-Kundgebung am 1. Mai. Weiter ging es über die Hohe Straße zur Unterführung an der Ecke zur Sonnenstraße, wo am letzten Wochenende ein 40-Jähriger von einer rund 10-köpfigen Gruppe lebensgefährlich verletzt wurde.
Mit lauten Protestrufen wurden die dort wartenden Polizei-Beamten aufgefordert, ihren Standort vor der Gaststätte „LenzStuben” zu verlassen. „Die Gerüchte, dass die Angreifer des 40-Jährigen am 17. Mai aus dieser Kneipe gekommen sein sollen, können aufgrund der Beweislage nicht bestätigt werden", erklärt ein Sprecher der Antifa die Aktion. Auch zum Tathergang gibt es bisher nur Vermutungen. Helmut Manz, Anmelder des Protestzugs und Kandidat der Linken für das Amt des Oberbürgermeisters, ist sich aber sicher: „Der Übergriff auf den Mann ist nach dem typischen Muster eines Neonazi-Überfalls erfolgt. Eine Gruppe sucht sich gezielt einen Mann mit Migrationshintergrund aus".
Nach einer weiteren Kundgebung ging es über die Saarlandstraße über die Chemnitzer Straße wieder zurück auf die Hohe Straße. Zielpunkt der Versammlung war die Schmiedingstraße. Um 15.30 Uhr löste Manz die Demonstration auf. Peter Andres, Einsatzleiter der Polizei, zeigte sich relativ zufrieden mit dem Verlauf der Kundgebung: „Zwar gab es in de Anmarschphase einige Konfrontationen und Personalienfeststellungen, aber im Großen und Ganzen war es friedlich."
18:55
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13:40
Damit war zu rechnen. Nach dem Verhalten der Medien und der “etablierten” Politik nach den “harmlosen” Scharmützeln - mit ausgelöst durch kurdische Kommunisten -am Rande der DGB-Demo am 1.Mai bedurfte es doch nur eines “weiteren” Beweises “extremer” rechter Gewalt. Da wird noch von Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelt, was da genau geschehen ist und von wem, da tönt es schon von “links”: Naziterror. Die Vermutung, dass das türkische Opfer mit seiner Gruppe - warum half da niemand? - mit jugendlichen Fußballfan’s - aus was für Gründen auch immer - “aneinandergeraten” sind, ist naheliegend aber auch nicht bewiesen. Natürlich kann einem das Opfer Leid tun und auch der “Täter” mag die Wirkung seines Angriffes unterschätzt haben - geschehen ist es aber nun einmal und muss strafrechtlich abgearbeitet werden. Da das Opfer (im WDR-Beitrag zu sehen) ein T-Shirt mit der Aufschrift “Good night - white pride” trug, was ansonsten nur in gewaltbereiten links-autonomen Kreisen üblich ist, ist die Vermutung naheliegend, das auch das Opfer hier entweder “Ahnungslos” war oder der Gewalt gegen “rechts” zumindest nichts entgegenzusetzen hat. Insofern hat der “unnötige” und in seiner Wirkung “zu weit” gehende Gewaltakt eine Person getroffen, die allzuweit von politischer Gewalt auch nicht distanziert zu sein scheint …..
16:50
ja klah - Amen als Akklamationsformel aus dem hebräischen oder altgriechischem heißt sinngemäß übersetzt: So sei es. Das dies hier ironisch gemeint war - nur zur Erläuterung ......
03:17
@Dr.F...
Jeder Spaß, der ihnen und ihren Spießgesellen verdorben werden kann, ist zu begrüssen.
Tja, in dem Sinne - und damit ihr was zu jammern habt: Scheiss Bananen-Republik Deutschland!
Und danke nochmal für euren 1.Mai-Dumpfbacken-Terror, wie gesagt, eure Schonzeit ist seit dem Tag vorbei!
Amen! (Wenn man jetzt nur wüsste, was das Wort bedeutet, gelle? Kleiner Tipp: mit diesem Wort haben sie meinen Beitrag # 10 unterstützt...)
21:01
@#10 Amen! Jcm, Barfusstänzer und Gesinde - nomen est omen? - gründet doch eine linke Jammergruppe - aber - bei: Scheiss Deutschland hört der Spass eben auf .........
15:57
@#9gesinde
So isses!
In dem Sinne: lasst uns alle weiterhin wachsam - und wehrhaft bleiben, die mit diesen braunen Vollpfosten und Demokratie-Schmarotzern nichts zu schaffen haben wollen!
15:06
Auf die meisten Kommentare hier braucht man nichts geben, dem eindeutigen Jargon nach stammen die Autoren zweifellos selbst aus der rechten Szene.
Am Bahnhof haben die Antifaschisten verhindert dass die 7 bekannten NeoNazis Fotos von den Demonstranten machen, um diese dann mit indirekten Gewaltaufrufen und persönlichen Daten der Betroffenen ins Internet zu stellen - das geschieht seit Anfang des Jahres regelmäßig.
Die Dortmunder Polizei war an diesem Tag wie immer darum bemüht die Nazis zu schützen, und die Antifaschisten in ihrem Tun zu behindern udn zu kriminalisieren.
Die Geschichte rechten Terrors in Dortmund ist lang - unzählige tätliche Übergriffe, Anschläge auf Wahlbüros der Linken und Grünen und vermeintlich linke Einrichtungen, Mord an einem Andersdenkenden und 3 Morde an Polizeibeamten, und schließlich ein äußerst gewalttätiger Angriff auf die DGB Demonstration, der in der Form wie von den Medien beschrieben eindeutig stattfgefunden hat - auch wenn von dem überaschenden Angriff kein Foto gemacht wurden konnte, wie auch. Damit hatte niemand gerechnet, und es ging alles recht schnell.
Ein solcher Übergriff ist einzigartig und unterscheidet sich grundlegen von den Krawallen vermeintlicher Linker in Hamburg und Berlin am selben Tag, da in Dortmund ältere Damen und Herren des deutschen Gewerkschaftsbundes, also nichtmal einer explizit linken Vereinigung äußerst brutal attackiert wurden.
Nirgendwo haben die Nazis mehr Freiräume als in Dortmund, um ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten und durchzusetzen - Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit, Ausländer- und Moslemhass, Judenhass, Frauenfeindlichkeit, Hass auf politisch Andersdenkende. Fast ungestört arbeiten sie daran die größten Verbrechen der deutschen Geschichte zu wiederholen, gleichzeitig werden eben jene verleugnet.
Die Antifaschisten oder Antifas die an jenem Tag demonstriert haben sehen ihren Kampf gegen den Faschismus auch als Kampf gegen die Ursachen des Faschismus, die sie in Kapitalismus und Nationalismus begründet sehen. Etwas vulgär artikuliert wird daraus ****** Nazis! ****** Deutschland!, wie auf dem Fronttransparent zu lesen war.
14:54
Mensch, glaubt ihr braunen Vollpfosten immer noch, dass es was nutzt, hier LINKS-RECHTS-Vergleiche an zu stellen, um von eurem potentiellen Totschläger-Charakter ab zu lenken?
Und, Dr. F..., ich habe es ihnen profezeit - die Schonzeit von Politik/Polizei sowie der besorgten Bürgerschaft euch gegenüber ist VORBEI! Seit dem 1. Mai!
Ein Lob gebührt dagegen den Autonomen Demonstranten, die am WE in Berlin eine Gegendemo zu dem Sauf- und Fressgelage
am Brandenburger Tor veranstalteten (selbst wenn man sich nicht unbedingt mit deren Parolen identifizieren kann). Trotz einer medial herbeigeschriebenen Gewaltorgie, massiver Provokationen und Schikanen seitens der Polizei (auf einen der über 1000 Demonstranten kam ein Pozilist, die teilweise wieder uniformiert waren wie eine AUSSERIRDISCHE BESATZUNGSMACHT), trotz dieser Drangsalierungen ließ sich so gut wie keiner der Teilnehmer provozieren!
Mag die Polizei dass auch auf ihr Taktik-Revers heften, jeder, der vor Ort war, weiß, dass die Besonnenheit der Demonstranten Eskalationen verhinderten!
Nach dem Auftakt Wir zahlen nicht für eure Krise (über 20 000 Teilnehmer von jung bis alt), der DGB-Demo danach (über 100 000 Teilnehmer) wird der Protest auf den Strassen weiter zu nehmen. Und bei den steigenden Zahlen wird es schwer werden, für jeden Demonstranten einen Polizisten ab zu stellen.
Und Dr.F...: ihr könnt ja in der Zwischenzeit in eurer Gelsenkirchener-Barock-Welt weiter euren Gespinsten nachhängen, aber ich wage mal die Prognose, dass ihr bei den künftig zu erwartenden Grossdemos nicht erwünscht sein werdet. Daher: Probiert es lieber nicht aus...
09:10
#3
Es gibt noch immer kein Foto von rechten Angrifen in Dortmunder am 1. Mai..
linke Chaoten haben in Berlin die Polizei mit Molotowcocktails beworfen und wollten sie verbrennen..
In der Essener Fußgängerzone wurde durch
linken Terror, eine ältere Dame schwer verletzt.
Und...in S- und U-Bahnen wird einem Angst und Bange, aber nicht wegen der Glatzen....die Presse berichtet täglich über die importierte Gewalt auf unseren Straßen
08:44
Unter dem Motto: Scheiss Deutschland! demonstrierte die friedliche Linke....
Man stelle sich einmal vor, im tiefsten Anatolien nehmen 280 Gestalten den Versuch auf, unter dem Motto:Scheiss Anatolien! zu demonstrieren?!?