26.000 Euro im Heringseimer: Spielhallen-Räuber angeklagt

Ihre Beute steckte in einem Heringseimer: ganze 26.000 Euro. Die drei Männer, die im August 2014 zwei Spielhallen-Techniker überfallen hatten, stehen seit Dienstag (17.2.) vor Gericht. Zwei der Angeklagten gaben die Tat zu, einer schweigt - und ein Hintermann wurde genannt.

Dortmund.. Der Überfall passierte am 19. August gegen 13 Uhr. Die Angeklagten hatten es auf zwei Techniker abgesehen, die in der Schützenstraße zwei Spielhallen gewartet und anschließend auch abkassiert hatten. Die Opfer wurden in einem Hinterhof mit Pfefferspray besprüht, getreten und geschlagen.

Um so unauffällig wie möglich auszusehen, hatten die beiden Techniker das Geld in einem leeren Herings-Eimer versteckt. Als sie überfallen wurden, hatten sie ihn gerade in ihr Auto gestellt.

Hintermann heißt "Sascha"

Zwei der drei Angeklagten haben ihre Beteiligung an der Tat zum Prozessauftakt zugegeben, der dritte schweigt vor Gericht. Eigentlicher Hintermann soll allerdings ein Mann namens "Sascha" sein. Er habe das Geld mitgenommen. Dabei habe es sich aber maximal um 4000 Euro gehandelt.