233 Unfälle am Wochenende auf den Autobahnen
15.02.2010 | 12:00 Uhr 2010-02-15T12:00:00+0100
Dortmund. Unfallbilanz vom Wochenende: Auf den schneeglatten Autobahnen im Zustündigkeitsbereich der Polizei Dortmund hat es zwischen Freitag und Montag 233-mal gekracht - 19 Menschen wurden verletzt. Und die Zahl steigt weiter: Auch am heutigen Montag meldet die Polizei wieder zig Unfälle.
Zwischen Freitagmorgen und Montagmorgen ereigneten sich 233 witterungsbedingte Unfälle auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Dortmund. Dabei wurden 19 Personen verletzt - es entstanden Gesamtschäden von mehr als 400 000 Euro. Die häufigsten Unfälle passierten auf A44 und A2.
Zahl steigt am Montag weiter
Und die Zahl steigt weiter: Seit Montagmorgen gab es bereits dutzende weitere witterungsbedingte Verkehrsunfälle, wiederum schwerpunktmäßig auf den Autobahnen. Besonders betroffen waren die A40, A1 und A45. Auch im Dortmunder Stadtgebiet gab es zahlreiche Unfälle. Bis auf wenige Ausnahmen blieb es bei Blechschäden.
Tunnel wegen Eiszapfen gesperrt
Am frühen Sonntagnachmittag musste der B236-Tunnel in Berghofen in Fahrtrichtung Schwerte gesperrt werden. Kurz hinter dem Tunneleingang hatte sich ein 1 Meter langer Eiszapfen gebildet, der mittig über beiden Fahrspuren von der Decke hing. Die die Gefahr bestand, dass er sich lösen und auf vorbeifahrende Fahrzeuge fallen würde, sperrte die Feuerwehr den Tunnel, fuhr die Drehleiter aus und schlug das Eis ab. Die Sperrung dauerte rund zehn Minuten.
Die Polizei rät dringend, wenn möglich, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Wer auf sein Fahrzeug angewiesen ist, sollte seine Geschwindigkeit und den Sicherheitsabstand zum Vordermann den Straßenbedingungen unbedingt anpassen.
12:25
Alles Blödsinn! Es ist Winter!!! Steht auch so im Kalender! Schiebt nicht immer die Schuld für eigene Dummheit auf andere!!! Die Menschen in Dortmund haben immer noch nicht begriffen das Winter ist. Es wird sich morgens 5 Minuten eher auf den Weg gemacht, weil ja noch die Scheiben gekratzt werden müssen aber mal 15 Minuten eher losfahren weil es glatt sein könnte??? Fehlanzeige! Und wieviele Vollbirnen sind bei dem Wetter immer noch mit Sommerreifen unterwegs? Genau!!! Im Ruhrpott brauchse ja keine Winterreifen! Und wenn dann die Showeinlage kommt sind natürlich die Straßenmeistereien Schuld weil nicht gestreut wurde! Ja nee, is klar!
21:27
Ich bewundere die LKW-Fahrer, die bei Glatteis PKWs, die zur Sicherheit langsam auf der rechten Spur fahren, auf der Autobahn mit deutlich über 80 überholen.
Sie sorgen für schnelle Lieferungen und sehen auch keinen Sinn darin, die Dächer zu reinigen. Die Eisplatten fallen schließlich auch so herunter.
21:20
Dank an die Streudienste in den Ruhrgebietsstädten. Ohne sie hätte es viel mehr Unfälle gegeben.
20:58
Hier sollte die IHK ihren Betrieben auf die Finger klopfen. Denn die liefern kein Streusalz an die Kommunen. Vieles soll wohl außerhalb von Deutschland landen. Bringt scheinbar mehr Geld. IHK Ihr seid gefordert.
20:55
Das sehe ich auch so. Über die Streudienste meckern, die Tag und Nacht draußen sind. Hauseigentümer, die nur einen Schritt vor die Tür machen brauchen, haben dies sogar am Sonntag nicht gebacken gekriegt. Hier sollten die Kommunen kassieren. Das füllt die leeren Kassen.
20:52
Nicht nur zu blöd zum Autofahren, von privat hat auch vor seiner Haustür, wie zwei von drei anderen auch nicht, nicht geräumt.
18:04
Sag ichs doch, zu blöd zum Autofahren im Winter.
17:21
Das darf nicht passieren, es liegt meines erachtens doch nur am Streusalzmangel und das im 21. Jahrhundert!
Oder können die Kommunen/Länder das Streusalz nicht mehr bezahlen?
Ich fände es gut, wenn die Kommunen/Länder für die Schäden haften müßten. Wir wissen doch nun schon lange, dass für diesen Winter ausreichend Streusalz benötigt wird.
Die Hausbesitzer schaffen es doch auch den Bürgersteig schnee- und eisfrei zu halten. Mein Lob an dieser Stelle an alle Hausbesitzer.
15:23
Sicherheitsabstand zum Vordermann
Ja, das lernen einige hier in der Gegend noch.
Hoffentlich