210.000 Besucher im U-Turm
22.05.2012 | 19:11 Uhr 2012-05-22T19:11:00+0200
Dortmund. 210.000 Menschen sollen den U-Turm im letzten Jahr besucht haben – und für 2012 erwartet Kulturdezernent Jörg Stüdemann sogar eine deutliche Steigerung.
210 000 Menschen sollen den U-Turm im letzten Jahr besucht haben – und für 2012 erwartet Kulturdezernent Jörg Stüdemann sogar eine deutliche Steigerung. Außerdem konnten die Kulturbetriebe , zu denen das U zählt, gestern dem Verwaltungsvorstand einen ausgeglichenen Jahresabschluss für 2011 präsentieren.
Spannend wird es bei den Besucherzahlen des U-Turms im Detail: 110.000 Besucher verzeichneten die Kulturbetriebe in den Kultureinrichtungen – plus 100.000, die den Gastronomie- und Eventbereich genutzt haben sollen, wie Kurt Eichler, Leiter Kulturbetriebe, berichtet. Stüdemann blickt optimistisch in die Zukunft: „Es ist absehbar, dass wir in diesem Jahr wesentlich höhere Zahlen erreichen als 2011.“ 15 bis 20 Prozent „wenigstens“ sollten die Besucherzahlen steigen. „Das ist doch schön“, findet Stüdemann.
Ein ausgeglichenes Wirtschaftsjahr
Ähnlich dürfte Kurt Eichler die Bilanz der Kulturbetriebe 2011 sehen: Mit einem Jahresgewinn von 13.000 Euro ist das Wirtschaftsjahr 2011 ausgeglichen abgeschlossen. Den Erträgen von 50.560.000 Euro (Vorjahr 46.048.000 Euro) stehen Aufwendungen von 50.547.000 Euro (Vorjahr 47.766.000 Euro) gegenüber. Die Gesamtleistung hat sich um 4.512.000 Euro erhöht. Die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um 72.000 Euro auf 72.388.000 Euro.
10:29
Stüdemann ist dumm. Er sollte, wenn er schon die privatwirtschaftliche Gastronomie, die nix mit den städtischen Kulturbetrieben zu tun hat, in seine Mondzahlen einrechnet, gleich die Westenhellweg-Bummler dazuzählen und das Ganze dann als "2,5 Mio. Besucher *am* U-Turm" verkaufen.
Angebliche 110.000 *echte* Kulturbesucher des U-Turms sind ein ebenso echtes Armutszeugnis.
09:50
Wenn die Berechnung der Besucherzahlen belastbar sein sollte, wäre das eine tolle Nachricht. Ich möchte aber vorsichtig daran erinnern, dass im U-Turm nach Medienberichten bspw. am 1. Mai 2011 ganze 17 Besucher (und ca. 30 Personen des Servicepersonals) gezählt worden sein sollen. Um auf die Zahl von 210.000 Besuchern im Jahr zu kommen, müßten täglich 575 Besucher in den U-Turm geströmt sein (Weihnachten usw. eingerechnet). Kann man das wirklich glauben? Und wieso werden derart offensichtliche Widersprüche von Ihrer Redakteurin nicht dargestellt und näher untersucht? Müssen die Leser wirklich mehr und mehr die Arbeit der Journalisten übernehmen?
07:47
Wie war das???
Ich glaube nur Statistiken die ich selbst gefälscht habe!
Lach!
Das glauben die doch nicht wirklich das das stimmt!
Niemals!
23:59
U-Turm .. das Unwort des Jahres.
22:32
..... geht doch! Bei nun mittlerweile 10,2 Millionen Euro jährlichen Betriebskosten für das Dortmunder-U muss der Stadtkämmerer nur schlappe 50 Euro (48,57 €) pro Besucher/in drauflegen. Gut - das ist angesichts der Kosten, die pro Flugpassagier am Flughafen Dortmund entstehen ( ca 20 Millionen Euro Defizit pro jahr bei ca. 1,85 Millionen Fluggästen) etwa 5 mal so viel wie die dort anfallenden ca 10 Euro ( 10,81 €) pro Passagier - aber beim "U-Turm" geht es ja auch um Kunst und davon versteht der gemeine Dortmunder ja noch viel weniger als vom Fliegen. Aber - wer in schwierigen Zeiten so unverantwortlich mit dem Geld der Bürger umgeht, der sollte auch dafür Verständnis haben, dass immer mehr Menschen sich Gedanken machen, dass solche Verwaltungsspitzen und Politiker "rausfliegen" sollten ........ Davon verstehen die Bürger schon etwas!