15-jähriges Mädchen gefesselt und stundenlang vergewaltigt
07.08.2012 | 16:56 Uhr 2012-08-07T16:56:00+0200
Dortmund. Wegen besonders schwerer Vergewaltigung muss sich seit dem 7. August ein 31-Jähriger vor Gericht verantworten. Er gestand, eine Jugendliche (15) in seiner Wohnung stundenlang vergewaltigt zu haben. Dabei wurden dem Mädchen die Augen verbunden und Handfesseln angelegt.
Sie besuchte ihn arglos in seiner Wohnung in der Innenstadt, schließlich kannte die 15-Jährige den mit 31 Jahren erheblich älteren Mann durch eine gute Freundin. Man unterhielt sich, kam sich näher, sie soll noch seine Tätowierung bewundert haben. Plötzlich, binnen Sekunden, beginnt für das Mädchen ein kaum vorstellbares Martyrium. Die ganze Nacht, bis fünf Uhr früh, wird sie mehrmals vergewaltigt, geschlagen, gefesselt.
Staatsanwältin Stefanie Rößler spricht von besonders erniedrigenden, schmerzvollen Praktiken, von Schlägen mit einem Kabel. Davon, dass die 15-Jährige mit verbundenen Augen mit Handschellen an das Sofa gefesselt wurde. Von Faustschlägen gegen ihren Bauch. Am nächsten Morgen wird das Mädchen ärztlich untersucht, der Körper ist von Prellmarken übersät.
Martyrium hatte um fünf Uhr morgens ein Ende
„Die Anklage ist richtig“, sagt der unscheinbar, ein wenig füllig wirkende Mann auf der Anklagebank der Großen Jugendschutzkammer. Ein kurzer, aber immens wichtiger Satz, erspart er der Jugendlichen damit doch den belastenden Auftritt vor Gericht. „Meine Mandantin hatte sich nach der Tat erst ganz gut gefangen“, sagt Rechtsanwältin Birgit Schwipp, die die Interessen des Mädchens vertritt, am Randes des Prozesses. Der stabile Zustand habe sich dann schlagartig geändert, als die 15-Jährige die Ladung zum Termin erhielt. Zurzeit ist sie in psychiatrischer Behandlung.
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22:11
Bitte keine Kuscheljustiz - Täter wegsperren. Lebenslang.
Bei der Täterschutzjustiz unserer Gerichte ist das nicht an zunehmen .
16:22
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