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13 witterungsbedingte Unfälle mit zwei Verletzten

03.12.2010 | 14:16 Uhr
13 witterungsbedingte Unfälle mit zwei Verletzten
Stau auf der A45: Am Rastplatz Rölveder Mühle brannte ein Lkw mit Bierflaschen-Ladung aus. Fotos: Sellmann

Dortmund.Auch Freitagvormittag sorgte das anhaltende Winterwetter für Unfälle wegen Glätte und nicht angepasster Geschwindigkeit, davon mehrere auf den Dortmunder Autobahnen. Es gab zum Glück nur wenige Verletzte.

Insgesamt ereigneten sich auf den Autobahnen im Aufsichtsbereich der Polizei Dortmund 13 Verkehrsunfälle, davon zwei mit leicht verletzten Personen. Es entstand zusammen ein Sachschaden von etwa 84.000 Euro. Besonders betroffen waren die A1, A2 und die A45.

Zwischen 0.15 Uhr und 8.40 Uhr etwa kam es auf der A45 zu drei Unfällen, bei denen die Fahrzeuge auf der winterglatten Fahrbahn ins Schleudern kamen. Dabei waren die Autobahnkreuze Dortmund-Hafen und Witten in Fahrtrichtung Frankfurt und die Anschlussstelle Dortmund-Süd in Fahrtrichtung Oberhausen betroffen. Verletzt wurde dabei niemand, jedoch entstand erheblicher Sachschaden. Teilweise mussten die Autos abgeschleppt werden.

Krankenwagen am Westhofener Kreuz

Leicht verletzt wurde die Fahrerin eines Hyundai auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen am Westhofener Kreuz, als sie mit ihrem Pkw ins Schleudern kam und nach links in die Mittelleitplanke prallte. Der Hyundai kam auf der linken Fahrbahn zum Stehen und musste abgeschleppt werden. Die Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte.

Der ausgebrannte Lkw auf der A45.

Gegen Mittag staute sich der Verkehr noch auf der A45 zwischen dem Autobahnkreuz Hagen und Lüdenscheid Nord in einer Länge von acht Kilometern. Dort war es um 6.23 Uhr zu einem Lkw-Brand gekommen. Dabei brannte das Führerhaus komplett aus, der Anhänger wurde beschädigt, aber der Fahrer blieb unverletzt. Noch sind zwei Fahrstreifen gesperrt, die Bergungsarbeiten dauern an.

Bahn-Probleme am Donnerstag

Probleme auf den Straßen, Stress auf den Schienen: Der anhaltende Schneefall hatte bereits am Donnerstag den Verkehr in Nordrhein-Westfalen massiv beeinträchtigt. Der WDR meldete morgens 300 Kilometer Stau im Land.

Nach dem ersten weißen Wintertag hatte ein Bahnsprecher am Dienstag noch frohlockt: „Alles läuft rund.“ Gestern aber erwischte der Winter auch Bahnreisende mit voller Härte. Bis zu 100 Minuten Verspätung fuhren schon am Morgen die Fernzüge ein. S-Bahnen und Nahverkehrszüge im Ruhrgebiet erreichten nicht immer das ausgewiesene Ziel. So musste nachmittags ein Regionalexpress, voll besetzt mit Fans von Borussia Dortmund auf dem Weg zum Signal Iduna Park, vor einer eingefrorenen Weiche kapitulieren. Er wurde nach langem, unfreiwilligen Halt kurz vor dem Dortmunder Hauptbahnhof in Richtung Witten zurückbeordert.

Schneefall behindert Autobahnverkehr

Mit den wieder einsetzenden Schneefällen am Morgen hatten sich auf den Autobahnen in Westfalen Staus und kleinere Unfälle gehäuft. Besonders betroffen waren die A2, die A 44 im Bereich Werl/Soest, die A 45 („Sauerlandlinie“), wo zeitweilig zwischen Lüdenscheid und Hagen nichts mehr ging, und die A 46.

Auf der A 2 kam es in Höhe der Anschlussstelle Hamm-Uentrop morgens zu mehreren Unfällen auf spiegelglatter Fahrbahn, bei denen sich Fahrzeuge auf der Autobahn querstellten. Auf der A 46 wurden bei einem Unfall in Höhe Arnsberg drei Personen verletzt.

DerWesten

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