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100 Ideen für die Wissenschaftsstadt

18.02.2013 | 05:58 Uhr
Die Technische Universität (TU) ist ein Aushängeschild der Wissenschaftsstadt Dortmund.
Die Technische Universität (TU) ist ein Aushängeschild der Wissenschaftsstadt Dortmund.Foto: Foto Schaper

Dortmund.  45.000 Studierende, sechs Hochschulen und weitere 19 Forschungsinstitute weisen Dortmund als Stadt der Wissenschaft aus. Nur mit der öffentlichen Wahrnehmung hapert es noch. Abhilfe soll der Masterplan Wissenschaft schaffen, der jetzt vorgestellt wurde.

Vertreter eines Lenkungskreises übergaben das Werk nach fast zwei Jahren Arbeit an Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Die von Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und verschiedenen Institutionen gemeinsam erarbeitete Ideen-Sammlung soll Dortmund als Wissenschaftsstadt voran bringen. Dazu sollen in den nächsten Jahren 100 Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.

Zentrales Anliegen ist, die Wissenschaft in Dortmund stärker ins Bewusstsein zu rücken. "Die Frage ist nicht nur, wie die Welt uns sieht", betont der Moderator des Masterplan-Prozesses, der frühere Uni-Rektor Prof. Dr. Detlef Müller-Böling. "Auch die Dortmunder Bevölkerung muss Dortmund als Wissenschaftsstadt wahrnehmen."

Einheitliches Logo

Helfen soll dazu unter anderem ein einheitliches Logo auf Straßenschildern, das auf wissenschaftliche Einrichtungen aufmerksam macht. Hochschul-Gruppen könnten sich stärker an Festen und Kulturveranstaltungen beteiligen und die Wissenschaft so in alle Stadtteile tragen.

Wichtig ist aber auch, dass sich Wissenschaftler und Studierende in Dortmund wohlfühlen. Dazu wird eine Willkommensagentur eingerichtet, die Neu-Dortmundern den Start in unbekannter Umgebung erleichtert. Aber auch um passenden Wohnraum für Studierende und Wissenschaftler will man sich verstärkt kümmern.

Zusammenarbeit mit Wirtschaft

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehört beispielsweise auch der Aufbau eines Europäischen Forschungszentrums für Logistik oder eines Instituts für Versicherungswirtschaft an der Fachhochschule. Generell soll die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ausgebaut werden.

Gleiche mehrere Vorschläge gibt es, um die Verkehrsanbindung des Campus zu verbessern. Dazu gehört die Forderung nach einem dichteren Takt der S-Bahn-Linie 1 mit Halt an der Universität oder auch die Verlängerung der H-Bahn bis zum Ende des Technologieparks im Weißen Feld.

Verstärkte Werbung

Auf der Wunschliste stehen außerdem eine weitere Kita und ein Ausbau des gastronomischen Angebots auf dem Campus, auf dem mehr rund 40 000 Menschen studieren und arbeiten.

Und nicht zuletzt soll für die Wissenschaftsstadt Dortmund verstärkt geworben werden. Als "jung, anpackend, realitätsbezogen und gestaltend" soll sie verkauft werden. Ein gemeinsamer Arbeitskreis soll sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern.

Konkreter Zeitplan

Alle 100 Maßnahmen sind mit konkreten Zeitzielen versehen. Nach fünf Jahren will man eine erste Zwischenbilanz ziehen.Die Umsetzung der Ideen soll ein ehrenamtlicher Beauftragter begleiten - aber natürlich auch die Politik. Der Rat wird den Masterplan beraten und beschließen.

Bei der Umsetzung des Masterplans soll dergute Geist der Zusammenarbeit weiter wirken, den Moderator Prof. Dr. Detlef Müller-Bölinglobt. Immerhin: Die 20 Mitglieder des Lenkungskreises haben schon jetzt ihre Bereitschaft bekundet, an der Umsetzung der 100 Ideen mitzuwirken.

Von Oliver Volmerich

Kommentare
18.02.2013
21:08
@ merdow 3
von Strasser | #4

[off topic]

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100 Ideen für die Wissenschaftsstadt
100 Ideen für die Wissenschaftsstadt
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http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/100-ideen-fuer-die-wissenschaftsstadt-id7630989.html
2013-02-18 05:58
Dortmund