Zehn Jahre in einer Schau
09.02.2012 | 16:31 Uhr 2012-02-09T16:31:00+0100
Raesfeld.Zehn Jahre Euro in einer Ausstellung, das können Kunden und Besucher jetzt in der Volksbank Raesfeld erleben. Die örtlichen Münzfreunde machen es möglich. Was mit den „Verträgen von Maastricht“ 1992 begann, hielt vor fast genau zehn Jahren auch Einzug in die Geldbörsen der Deutschen: der Euro.
Den runden Geld-Geburtstag der Währung nehme die Bank zum Anlass, um mit den Münzfreunden eine umfassende Sammlung von Euro-Münzen zu zeigen, erklärt Vorstandsvorsitzender Oliver Cichowski.
Die Mitglieder haben dazu die Kursmünzensätze der inzwischen 17 Euro-Länder sowie Monaco, San Marino und Vatikanstadt zusammengetragen. Zwei-Euro-Sondermünzen sind ein Kernstück der Schau, denn es gibt davon inzwischen 103 verschiedene Darstellungen. Wissenswerte Daten und Fakten finden die Besucher in der Schau.
Den Namen Euro gibt es erst seit 1995. Zuvor hieß die als Buchgeld existente europäische Verrechnungseinheit sehr bürokratisch ECU. Vorschläge wie Euro-Mark, europäischer Franken oder europäischer Gulden waren nicht mehrheitsfähig, weiß Günter Kirol von den Münzfreunden.
Übrigens: Die Initialen des belgischen Designers Luc Luycx zieren jede Münzvorderseite. Er gewann den dafür ausgerichteten Wettbewerb. Die Rückseiten sind länderindividuell gestaltet.
Gut erinnern kann sich Manfred Benning, Kassierer der Volksbank, an die Euroumstellung. „Am Neujahrstag hatten wir extra geöffnet, um den Kunden den D-Mark-Umtausch zu ermöglichen. An den vier Ausgabestellen (an normalen Tagen ist eine Kasse ausreichend) bildeten sich lange Schlangen und Unmengen an Bargeld wurden bewegt.“
Die Ausstellung ist zu sehen bis Donnerstag, 15. März, während der üblichen Öffnungszeiten in der Kundenhalle der Bank. Am Donnerstag, 16. Februar, werden die Münzfreunde vor Ort sein, um Fragen zur Ausstellung und allgemein zur Numismatik zu beantworten.
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