„Wir müssen die richtigen Weichen stellen“
08.06.2011 | 16:26 Uhr 2011-06-08T16:26:00+0200Dorsten.Über Auswirkungen und Chancen des demografischen Wandels referierte der Demografiebeauftragte und frühere Stadtbaurat Frank Gläßner vor dem CDU-Stadtverband. „Wir können der Entwicklung nicht ausweichen, aber wir sollten richtige Weichen stellen“, ermunterte er.
Gläßner machte deutlich, dass es keine Patentlösung für die ganze Stadt gebe. Man müsse abwägen, welche Folgen z. B. der Wegfall von Infrastruktur für einen Stadtteil habe. Neubaugebiete dürften keine „kurzfristigen Durchlauferhitzer“ sein, sondern langfristig begründbar.
Der CDU sei wichtig, dass in den nächsten Jahren eine Richtungsentscheidung für jeden Stadtteil getroffen würde. „Wir werden nicht abwarten, bis uns die Macht des Faktischen vor vollendete Tatsachen stellt“, sagt Parteichef Tobias Stockhoff. Die CDU regt eine umfassende Bürgerbeteiligung an wie bei der Flächenplanung.
Dorsten habe mit seiner günstigen Lage zwischen Ruhrgebiet und Münsterland eine gute Ausgangsposition, um attraktiv zu bleiben, so Gläßner: „Wir müssen die Vielseitigkeit unseres Stadtbildes herausstellen.“ Weiter gilt: „Wenn wir die Lebensqualität erhalten wollen, wird das bürgerschaftliche Engagement noch wichtiger werden.“ Die dörflichen Strukturen begünstigen dies. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden werde wichtiger.
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