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Verkehrsunfall auf der Autobahn A 2 in Höhe Herten mit einem Toten und drei Schwerverletzten

15.07.2012 | 13:02 Uhr
Verkehrsunfall auf der Autobahn A 2 in Höhe Herten mit einem Toten und drei Schwerverletzten
Während der Unfallaufnahme blieb die Unfallstelle für anderthalb Stunden gesperrt.Foto: Wiebold

Dorsten/Gladbeck/Herten.   Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 2 wurde am Sonntag ein 23-Jähriger aus Dorsten getötet. Zwei weitere Menschen aus Dorsten wurden schwer verletzt, der mutmaßliche Unfallverursacher aus Gladbeck lebensgefährlich. Er knallte mit einem Toyota in den BMW der Dorstener auf dem Standstreifen.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 2 wurde am frühen Sonntagmorgen gegen 6 Uhr ein Mensch tödlich verletzt und drei weitere schwer. Aufgrund einer Panne musste ein mit fünf Personen besetzter BMW mit Recklinghäuser Kennzeichen kurz vor der Anschlussstelle Herten auf dem rechten Fahrstreifen halten. Drei Insassen stiegen aus. Während sich der 27-jährige Fahrer aus Haltern um die Absicherung des Fahrzeuges kümmerte, blieb sein 23-jähriger Mitfahrer neben dem Auto stehen. Um die Reparatur kümmerte sich der 27-jährige Beifahrer. Zu diesem Zeitpunkt herrschte Starkregen und auf der Fahrbahn bildete sich Aquaplaning, als sich von hinten ein Toyota näherte. Ein 36-jähriger Gladbecker steuerte den Wagen.

Nach Zeugenaussagen fuhr er mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug ins Schleudern und prallte mit der Front in die Mittelschutzplanke. Der Toyota drehte sich um seine Hochachse und schleuderte über beide Fahrstreifen in den liegen gebliebenen BMW. Durch den Aufprall wurde der BMW zunächst nach rechts in die Leitplanke gedrückt und dann weiter auf den linken Fahrstreifen geschleudert, wo er zum Stehen kam. Der Toyota kam nach dem Aufprall auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund zum Stehen.

Der Verkehr staute sich auf etwa drei Kilometer

Schwerer Verkehtsunfall auf der A2.

Bei dem Zusammenstoß wurde der 23-jährige Mitfahrer aus dem BMW aus Dorsten, der neben dem Wagen stand, tödlich verletzt. Zwei noch BMW sitzende Mitfahrer, eine 20 Jahre junge Frau und ein 18-jähriger Mann aus Dorsten erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Der Fahrer aus dem Toyota wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer des BMW und sein Beifahrer blieben unverletzt, standen aber unter Schock. Während der Unfallaufnahme blieb die Unfallstelle für anderthalb Stunden gesperrt. Der Verkehr staute sich auf etwa drei Kilometer. Die beiden Unfall-Fahrzeuge wurden sichergestellt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ungefähr 10.000 Euro.



Kommentare
16.07.2012
10:13
Verkehrsunfall auf der Autobahn A 2 in Höhe Herten mit einem Toten und drei Schwerverletzten
von Juettelchen | #3

"Nach Zeugenaussagen fuhr er mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug ins Schleudern und prallte mit der Front in die Mittelschutzplanke"
Ungeklärte Ursache? Starkregen, Raserei , passt doch wunderbar zusammen. In Deutschland doch nicht die Ausnahme. Solche Id**ten sind doch hier zuhauf unterwegs.

15.07.2012
20:57
Ab 70 km/h bei Aquaplaning keine Bodenhaftung mehr
von Meckerdialoge | #2

Hier sind wohl viele Dinge zusammengekommen.
Allerdings möchte ich meinen Vorschreiber reinreden.
Ganz klar haben Sie damit recht, dass am Standstreifen keine Personen unnötig herumlaufen dürfen, aber, wenn Personen im stehenden Fahrzeugen ebenfalls verletzt wurden, dann doch wohl nur, weil ein Idiot wieder einmal mit überhöhter Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn daran glaubt, dass er noch mit Bodenkontakt fährt.
Ab 70 km/h bei Aquaplaning hat das Fahrzeug keine Bodenhaftung mehr, d.h. ABS, EPS, die besten Regenreifen, das sicherste Fahrzeug, die schnellste Reaktion des Fahrers haben Null Wirkung. Wie oft werde ich bei solchen Wetterereignissen von Schwachmaten auf der Autobahn überholt, die selbst mit Kleintransportern (Sprinter-Klasse) mindestens 120 km/h drauf haben. Für mich ein ganz klarer Fall für den Führerscheinentzug auf Lebenszeit. Solange aber nur eine lächerliche Strafe dabei heraus kommt, werden solche vermeidbaren Schicksalsschläge vielen, viel Leid bringen :-((

2 Antworten
Verkehrsunfall auf der Autobahn A 2 in Höhe Herten mit einem Toten und drei Schwerverletzten
von ichliebekoenigsblau | #2-1

DIE ursprünliche Meldung lautete : 2 Personen verblieben i n dem Fahrzeug !
Insofern ist nichts "reinzureden" ;-))

ansonsten : in Ri. Tempo- wer noch nie -Aquaplaning persönlich erlebt u. überlebt hat
weiß eben nicht - was auf ihn - oder gerade Unbeteiligte zukommen kann !

Deshalb weg vom stehende Fahrzeug auf der Standspur und n i c h t s anderes !
Der ADAC regelt das schon eher ; wenngleich evtl. hier nichts zu regeln gewesen wäre;
wenn man spekulieren möchte: Das ADAC Fahrzeug mit den fast RundUm Gelblichtern hätten vielleicht den Verursacher zu Geschw. Red. verleitet ? !

Verkehrsunfall auf der Autobahn A 2 in Höhe Herten mit einem Toten und drei Schwerverletzten
von ichliebekoenigsblau | #2-2


die Darstellung : Zwei Personen sind im Fahrzeug verblieben ist Heute noch
in der Print-Ausgabe zu lesen !

und an Schlaumeier: Jeder Expert rät - grundsätzlich, das Fahrzeug so schnell wie möglich zu verlassen
in eine gesicherte Zone !

Ob jetzt hier unter Schwierigkeiten ?? Wem das Leben lieb ist , sollte es einfach so durchziehen !
Aber es ist das eigene Leben, also kann es T A oder /und andere mit sitzenbleiben so halten !
;-)

15.07.2012
18:24
Verkehrsunfall auf der Autobahn A 2 in Höhe Herten mit einem Toten und drei Schwerverletzten
von ichliebekoenigsblau | #1

Mein respektvoller Beileid gegenüber den Angehörigen des tödlich Verunglückten.

Wann lernen die Leute endlich das Pannenfahrzeug und die Seitenstreifen bei einer Panne - zu verlassen - !
Hinter die Seitenplanken.
Gute Besserung für / an die Verletzten ,hoffentlich wird alles ,soweit, wieder gut .

1 Antwort
Verkehrsunfall auf der Autobahn A 2 in Höhe Herten mit einem Toten und drei Schwerverletzten
von TaxiMicha | #1-1

Wie man auf den Fotos sehen kann, befand sich der VU auf einer Brücke mit einer langgezogenen Lärmschutzwand. Abgesehen davon, dass die Leitplanke dem Feuerwehrmann auf dem oberen Bild fast bis zur Brust geht, wäre man, wenn man sie dennoch überwindet, auf wenigen Zentimetern zwischen Leitplanke und Lärmschutzwand. Da wäre die Gefahr, zu Tode zu kommen, genauso hoch.

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