Schulkonsens ermöglicht Perspektiven
25.07.2011 | 14:46 Uhr 2011-07-25T14:46:00+0200Dorsten.Die Dorstener CDU begrüßt den Schulkonsens im Land. Fraktionschef Bernd-Josef Schwane und Parteichef Tobias Stockhoff sind sich einig: „Der Schulkonsens bietet eine Chance für Dorstens Schulen“, so die Reaktion auf den Düsseldorfer Kompromiss. „Wichtig ist, dass damit bis 2023 Verlässlichkeit und Planbarkeit in die Schulpolitik kommt“, so Stockhoff. Das würde auch bei der Schulentwicklungsplanung in Dorsten Perspektiven ermöglichen.
Auch inhaltlich sei die Union mit dem Papier zufrieden. „Mehr hätte man bei den gegensätzlichen Positionen kaum erreichen können. Aus CDU-Sicht erfreulich: Es werde keine Einheitsschule in NRW geben und das gegliederte Schulsystem werde neben integrativen Schulen in der Verfassung festgeschrieben. Welche Lösung in einer Stadt passt, sollten Kommunen und Eltern künftig herausfinden.
Wo Hauptschulen funktionieren, blieben sie erhalten. In Stadtteilen, wo Schülerzahlen oder Elternwunsch es erforderlich machen, könnten ab 2012 Sekundarschulen (Haupt- und Realschule unter einem Dach) eingerichtet werden. Mit der Absenkung der Klassengröße in Grundschulen von 24 auf 22,5 Kinder bestehe zudem die Möglichkeit, auch die Mindestgröße (bisher 18) zu senken. Das könnte helfen, die Dorstener Zwergschulen und die kleinen Standorte in Verbünden zu sichern. An Gymnasien und Realschulen sinkt die Klassengröße von 28 auf 26 Schüler.
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