Rundtour fordert Freizeitradfahrer heraus
20.06.2007 | 09:13 Uhr 2007-06-20T09:13:24+0200Die Gemeinde ist wieder eine der Stationen beim 16. Niederrheinischen Radwandertag am Sonntag, 1. Juli: Gastgeber haben neue Strecke erarbeitet
Rhade. Ausgelassen und fröhlich feierte der Heimatverein Rhade am Samstag sein 25-jähriges Bestehen. Den passenden Rahmen dazu bot das jährliche Fest zum "Tag der Vereine". Mit der Heimatarbeit ist noch lange nicht Schluss - verschiedene Projekte sind bereits in Planung.
In seiner Geschichte hat der Heimatverein einiges geleistet: Zum Beispiel renovierten die Heimatfreunde die Wassermühle, setzten das "Haus Soggeberg" instand. "3500 Arbeitsstunden haben wir in die Mühle gesteckt", erzählt Vorstandsmitglied Josef Kappe. "Die gemeinsame Arbeit an solchen Projekten zeigt, wie groß der Zusammenhalt ist."
Auch mit den anderen Rhader Vereinen verstehen sich die Heimatfreunde gut. Die Jubiläumsfeier legten sie auf den "Tag der Vereine", traditionell der dritte Sonntag im Juni. Ein buntes, vielseitiges Programm hatten die Aktiven des Vereinswesens für den Festtag aufgestellt.
Auf einer Bühne vor dem Carola-Martius-Haus spielte am Vormittag die Schützenkapelle auf. Der MGV Cäcilia und der Ökumenische Frauenchor sorgten später mit sorgfältig einstudierten Gesangseinlagen für Stimmung. Traditionelle Tänze führten sowohl Rhader als auch befreundete Wulfener Tanzgruppen auf. Auch die Rhader Kindergärten waren mit von der Partie.
Rund um die Bühne stellten verschiedene Marktstände traditionelle Handwerkskunst vor: Johannes Bösing zeigte den Gästen das Korbflechten, die Kolpingsfamilie das Hardanger-Sticken. Josef Frerick erzählte von der alten Kunst des Holzschuhmachens. Auch für die kleinen Gäste gab's viel zu erleben, beim Torwandschießen des FC Rhade, auf der Hüpfburg oder beim Kasperletheater der KFD. Das Highlight für alle Mädchen und Jungen: Ein kleiner Streichelzoo auf dem Kirchplatz.
Nach zweieinhalb Jahrzehnten Vereinsarbeit möchte der Heimatverein noch lange nicht aufhören mit seinem Engagement. Verschiedene Projektideen versprechen rege Aktivität. "Zunächst überlegen wir, uns die Schul- und Kirchchronik vorzunehmen", sagt Josef Kappe. Auch an die Jugend möchten die Heimatfreunde herantreten. So ist eine Plattdeutsch-AG in der Urbanusschule in Planung. palDer 23. April 1982 war für viele Rhader ein bedeutsamer Tag, hier gründeten sie ihren Heimatverein. Spontan schrieben sich 100 Neumitglieder ein. Bis heute stieg die Mitgliederzahl auf rund 340.
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