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Notfalls Wasser aus Mülheim

28.12.2009 | 15:57 Uhr

Heiligabend fiel das Wasserwerk Holsterhausen für eine gute Stunde aus. Sollte ein solcher Notfall länger andauern, könnte die Versorgung über ein anderes Werk sicher gestellt werden, berichtet RWW.

Holsterhausen. Rund 350 000 Menschen in Dorsten, Raesfeld, Schermbeck, Gladbeck und den nördlichen Teilen von Bottrop und Oberhausen standen  am frühen Morgen des 24. Dezember für rund eine Stunde ohne Trinkwasser da. Grund dafür war, wie die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft (RWW) Mülheim/Ruhr gemeldet hatte, ein Spannungsausfall im Stromnetz der RWE, von dem eben auch das Wasserwerk in Holsterhausen betroffen war.

Wie der Pressesprecher des RWW, Ulrich Schallwig, auf Anfrage mitteilte, registriert die Zentralwarte des RWW Ausfälle wie den von Heiligabend, der zwischen 7.20 und 8.15 Uhr eintrat. Sollte in einem Versorgungsbereich für längere Zeit das Wasser ausfallen, so Schallwig, sei das RWW in der Lage, auf diese Notfälle zu reagieren. Dorsten kann in einem solchen Fall vom Wasserwerk in Mülheim-Styrum vorübergehend mitversorgt werden. Dafür wäre es dann notwendig, in Oberhausen Leitungen umzubinden, um Dorsten an das Netz von Styrum anzuschließen und wieder mit Wasser zu versorgen. Dafür dauerte der Ausfall an Heiligabend allerdings nicht lange genug.

Die Ursachen für den Spannungsausfall im Stromnetz der RWE werden untersucht.

Ute Hiildebrand-Schute

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