„Es bietet viele Vorteile“
12.12.2011 | 17:36 Uhr 2011-12-12T17:36:00+0100
Barkenberg. „Wirtschaft und Schule als Partner“, von dieser Zusammenarbeit sollen Unternehmen wie Jugendliche gleichermaßen profitieren. Zehntklässler der Gesamtschule bekamen gestern den ersten Unterrichtsbesuch der Reihe.
„Wirtschaft und Schule als Partner“, von dieser Zusammenarbeit sollen Unternehmen wie Jugendliche gleichermaßen profitieren. Zehntklässler der Gesamtschule bekamen gestern den ersten Unterrichtsbesuch der Reihe. Raumplaner Frederik Hupperts, bei den städtischen Wirtschaftsförderern von Windor tätig, gab ihnen einen Einblick in die Praxis, als es darum ging, einen Standort für ein startendes Unternehmen zu finden.
„Das Thema passt gut zum Projekt“, leitete Klassenlehrer Ingo Schmidt-Gerle die Stunde ein. Im Wirtschaftsunterricht hatte sich die Klasse mit den Problemen der Existenzgründung befasst und sah sich bei einzelnen Fragen mit Schwierigkeiten konfrontiert.
Zur Berufswahlorientierung auf die Schüler zugehen
„Die Schüler sollen sich für die Unternehmen interessieren“, beschrieb Ulla Busch (Sag Ja zu Dorsten) das Ziel. Der Verein möchte hiesige Firmen dafür gewinnen, für die Berufswahlorientierung sowie die Praktkums- und Ausbildungsplatzsuche auf die Schule zuzugehen. Dabei hilft das Internetportal www.myjob-dorsten.de Arbeitswelten aus erster Hand kennen lernen sollen die Jugendlichen und damit mehr Praxisbezug erfahren als durch den rein theoretischen Unterricht. „Das wächst mit dem Engagement der Unternehmer“, beschrieb Busch das steigende Potenzial der Aktion. Die Werbung unter den hiesigen Firmen laufe, versicherte sie.
„Die Motivation ist eine ganz andere“, zieht Klassenlehrer Schmidt-Gerle eine erste Bilanz für seine Schüler. „Sehr wichtig“ sei es für sie, rechtzeitig Kontakt zu einem späteren Arbeitgeber aufzunehmen. Gerade bei den vielen kleinen Mittelständlern in Dorsten komme es darauf an, dass auch das Miteinander im Betrieb stimme. Seine Überzeugung: „Es gibt in Dorsten genug Praktikumsplätze“, hierbei helfen auch Terminabsprachen der Schulen.
Die Ausbaufähigkeit der Kooperation ist gegeben und erkannt. Schmidt-Gerle hält zum Beispiel ein „fliegendes Klassenzimmer“ mit Betriebsbesichtigungen für sinnvoll.
Interessierte Unternehmen, die sich an der Aktion „Wirtschaft und Schule als Partner“ beteiligen wollen, finden weitere Informationen auf der Seite www.myjob-dorsten.de
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