Die heilige Patronin gefeiert
05.02.2012 | 13:56 Uhr 2012-02-05T13:56:00+0100
Dorsten.Mit einem Hochamt und einem Empfang in der Taufkapelle feierte die Kirchengemeinde St. Agatha gestern ihr traditionelles Patronatsfest. Die vier Pastöre der katholischen Großgemeinde zelebrierten das Hochamt, das die Chorgemeinschaft St. Agatha musikalisch begleitete.
Diese lobte Kirchenmusiker Hans-Jakob Gerlings als „sehr, sehr fleißig“. Schließlich absolviere das Ensemble 14 Auftritte im Jahr plus ein großes Konzert. Das Singen der traditionellen Agatha-Litanei gehöre zum Patronatsfest als Pflichtelement einfach dazu, erläuterte Gerlings weiter.
„Die größeren Werke sind ein Magnet“, stellte er fest. Diese Wirkung machte sich im Gewinnen jüngerer Stimmen bemerkbar. „Wir haben den Generationenwechsel geschafft“, meinte er. Jugendliche und junge Eltern kamen hinzu. Gleichwohl sei der generelle Trend festzustellen, dass das Interesse am Singen in Kirchenchören schwinde.
Dem Patronatsfest folgt bis Samstag, 11. Februar, eine ganze Reihe von Angeboten und Terminen. „Seit vielen Jahrhunderten“ gebe es diese Agatha-Wochen in den gleichnamigen Gemeinden, betonte Pfarrer Ulrich Franke. Die Dorstener Gemeinde pflegt diese Tradition: Themen, die in Verbindung mit der Heiligen stehen, aber auch „aktuelle Beiträge“, so Franke, spielten darin eine Rolle.
Weiter geht es am heutigen Montag, 6. Februar, um 19.30 Uhr in der Kirche mit dem preisgekrönten Film „Menschen und Götter“. Am Mittwoch, 8. Februar, wird es einen Gottesdienst in der Agathaschule zum Patronatsfest innerhalb der Projekttage geben.
Abends, ab 20 Uhr, ist die Kirche als „geistliches Schatzhaus“ auf einem Erkundungsgang bei Kerzenlicht zu erleben. Das seien meist recht „kleine Veranstaltungen“sagte Franke aus Erfahrung. Sein Wunsch zum Interesse an dieser Agatha-Woche: „Es könnte etwas mehr sein.“
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