Der griechische Tavernen-Blues
17.11.2009 | 16:22 Uhr 2009-11-17T16:22:00+0100Raesfeld. Kostas Antoniadis spielt am Freitag, 20. November, um 20 Uhr urbane Rembetiko-Musik in Adelheids Spargelhaus.
Als ein Grieche, wie er im Buche steht, liebt Kostas Antoniadis seine Heimat, die hellenische Kultur und vor allem sein Instrument: die Bouzouki.
Schon als Kind lernte er, das kleine Saiteninstrument zu spielen. Heute gilt er als einer der besten Bouzouki-Spieler. Am Freitag, 20. November, um 19 Uhr spielt Kostas Antoniadis als Gast des Kulturkreises Schloss Raesfeld in Adelheids Spargelhaus.
Mit seiner Rembetiko-Musik will er ein wenig von der Sonne Griechenlands in den münsterländischen Herbst zaubern. Im Rembetiko erkennen Folkloristen eine griechische Form des Blues, die großstädtische Musik Hellas'. Sie entstand nach 1922 in Tavernen von Athen, Piräus und Saloniki, gesungen von Flüchtlingen aus Kleinasien. Kostas Antoniadis und sein kleines Ensemble lassen die Atmosphäre dieser Nachkriegsjahre wieder aufleben.
Alle drei Künstler sind in der traditionellen griechischen Musik verwurzelt. Kostas Antoniadis sammelte durch die Zusammenarbeit mit bekannten Rembetiko-Musikern reiche Erfahrungen für das Spiel authentischer Musik auf höchstem Niveau. Auch das Ensemble mit Dimitris Tsiligiris und Amalía Krommyda glänzt durch kraft- und gefühlvollen Gesang.
Kostas Antoniadis und seine Musiker nehmen ihre Zuhörer mit in eine faszinierende frühere Subkultur – die einst einen ebenso schlechten Leumund hatte wie der verrufene Tango. Über Rembetiko hinaus bedient sich das Trio auch anderer traditioneller und zeitgenössischer Musikformen und bringt Eigenkompositionen zu Gehör.
Karten für das Konzert mit Kostas Antoniadis und Ensemble kosten für Nichtmitglieder des Kulturkreises 15 €, für Schüler und Studenten 10 €, erhältlich bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises im Borkener Kreishaus, 02861 / 82 13 50, per E-Mail an kulturkreis@kreis-borken.de
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