Bewohner merken nichts von Insolvenz
03.08.2010 | 16:57 Uhr 2010-08-03T16:57:00+0200Dorsten.„Wir haben in Dorsten von dem Insolvenzverfahren nur wenig mitbekommen“, erklärt Gerhard Fuchs, Leiter des Seniorenzentrum St. Elisabeth zu den finanziellen Engpässen der Hansa-Gruppe.
Zu der gehört auch die Dorstener Einrichtungt. Bereits im März war in Oldenburg, dem Sitz der Hansa-Gruppe, Insolvenz angemeldet worden, am 1. Juni wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Man befindet sich derzeit in Verhandlungen mit einem Investor, versichert Fuchs, die noch in diesem Monat zum Abschluss kommen und die notwendigen Finanzmittel bringen könnten.
Für das Seniorenzentrum in Dorsten werde das Insolvenzverfahren keine Folgen haben, meint Fuchs. Hier gibt es 110 Plätze im Pflegeheim und 210 Wohnungen, von denen 48 in Privateigentum sind. Bei den Wohnungen betrage die Auslastung knapp 90%, im Pflegebereich um die 98%, das sei eine gute Auslastung.
Das Seniorenzentrum St. Elisabeth wurde 1998 auf dem ehemaligen Krankenhausgelände an der Gahlener Straße/Ecke Westwall in Betrieb genommen.
Gerhard Fuchs leitet die Einrichtung seit Juli vergangenen Jahres.
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