Bewährungsstrafe nach Kindesmissbrauch
25.08.2010 | 17:14 Uhr 2010-08-25T17:14:00+0200
Dorsten.Ein 46-jähriger Dorstener ist vor dem Essener Landgericht wegen des Missbrauchs zweier Mädchen in elf Fällen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte den Mädchen erzählt, sie hätten eine Bombe im Bauch.
Wie groß muss die Angst des acht- und des neunjährigen Mädchens gewesen sein, als der Mann, der auf sie aufpassen sollte, ihnen erzählte, sie hätten eine Bombe im Bauch, die explodieren würde, wenn nicht er, der Zauberer, sie davon befreien würde.
Auf diese Weise machte der Dorstener (46) sich die Kinder gefügig und missbrauchte sie sexuell auf übelste Weise in elf Fällen. Gestern legte er vor dem Essener Landgericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein Geständnis ab. So kam der bislang unbescholtene Mann mit milden zwei Jahren Haft davon, ausgesetzt zur Bewährung. Allerdings muss er sich einer Sexualtherapie unterziehen und er bekommt einen Bewährungshelfer.
Angeklagter entschuldigt sich bei Mädchen
Den Kindern ersparte er eine sehr belastende Aussage, und, so Richterin Luise Nünning, „sie haben jetzt die Bestätigung, dass sie nichts Falsches gesagt haben.“ Dennoch treffen die Mädchen mit ihren Müttern im Gerichtssaal noch einmal auf den Angeklagten. Er entschuldigt sich bei ihnen und erklärt, dass die Geschichte mit der Bombe im Bauch Unsinn gewesen sei. „Sie haben damit einen kleinen Heilungsprozess in Gang gesetzt“, hofft die Richterin.
Hilfshausmeister gibt der Angeklagte als Beruf an. Es war 2008, als er für zwei ihm bekannte Ehepaare in Holsterhausen etwa einmal im Monat abends auf deren Kinder aufpasste. Die Eltern trafen sich an diesen Tagen zum Darten. Sowohl in der Wohnung, als auch bei Ausflügen an den Hammbach kam es zu den sexuellen Übergriffen.
Zu Prozessbeginn sah es nicht nach einem Geständnis aus. Erst nachdem die Richterin ihm ins Gewissen geredet hatte und nach einem Rechtsgespräch war der Angeklagte bereit, die Wahrheit zu sagen. Von seiner „ schwierigen Biographie“ wegen einer Behinderung, spricht Nünning im Urteil. Er sei ausgegrenzt worden und habe keine Freunde gefunden. Inzwischen ist der 46-Jährige allerdings verheiratet und Vater eines Sohnes. Bis zum Missbrauch der Kinder habe er ein „sozial angepasstes, ruhiges Leben geführt“, berichtet die Richterin weiter. Die Kammer geht davon aus, dass er die Taten bereut, dass er daraus gelernt hat und hofft, dass derartige Vorfälle nicht noch einmal passieren. Wenn doch, landet der 46-Jährige ganz schnell hinter Gittern.
20:37
Es ist Unbereiflich so ein Urteil Hammer echt An die seele der kinder wird dabei nicht gedacht oder glaubt ihr mit einer Entschuldigung is es getan....Heilungsprozess in gang gesetzt Lächerlich ist das...Ich hoffe nur das den kindern es irgendwann gelingt ein normales leben führen zu können
20:24
Dieser Typ ist ein Maniac und er wird irgendwann wieder einmal eine Gelegenheit finden sich derartig abzureagieren.Nicht heute,aber vielleicht in zehn Jahren,wenn Frau Richterin in Rente ist.Wie kann man so ein launisches Urteil fällen-nicht nachvollziehbar
20:01
@20 von Kajovo
Mir kommen die Tränen. Wäre ja nett von den Kindern und ihren Eltern, wenn sie sich artig beim Täter deswegen bedanken würden.
19:58
Und wieder einmal ein Urteil Im Namen des Volkes, bei dem ich mich frage, welches Volk damit gemeint sein soll.
19:58
einige scheinen nicht begriffen zu haben, worum es hier ging. Die Richterin wollte es den Kindern ersparen vor Gericht aussagen zu müssen. Das wäre nämlich der Fall gewesen, wenn der Täter nicht gestanden hätte. Zum Wohle der Kinder sollte man das Urteil nicht kritisieren. Es gibt ja tatsächlich Menschen die sich auch bessern. Hoffen wir also zum Wohle der Kinder das es hier auch so ist.
19:39
So eine lasche Strafe kann es nur in Deutschland geben. Wäre es meine Tochter gewesen hätte ich gar kein Gericht für diesen ******** der Menschheit gebraucht . Hier wäre es zur Selbstjustiz gekommen !
19:33
Wie hätte die Richterin entschieden, wenn es ihre Tochter/Enkelin getroffen hätte?
19:30
Unglaublich menschenverachtend und zynisch das Urteil. Andere stehlen aus Not und müssen ins Gefängnis.
http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/Fuer-Marzipanschweine-fuenf-Monate-ins-Gefaengnis-id3600243.html
Und solche Verbrecher bekommen Bewährung. Die armen Kinder.
Hoffentlich legen die Kläger Berufung ein gegen das Urteil.
19:27
Hmmm Freie Meinungsäusserung ist hier nicht erwünscht............ Traurig echt das sowas frei rumlaufen darf HAMMER echt Man soll Kinder schützen und sie nicht sowas ausetzen wird nicht das letzte mal gewesen sein
19:23
Ey hammer da bleibt mir der Atem weg ey da Kriegt der Penner nur Bewährung...Schlechte Kindheit das ich nicht Lache ALLES ERSTUNKEN UND ERLOGEN Das schwein hat es früher auch schon mal gemacht und ist da auch nur mit einer Bewährungsstrafe davon gekommen.Wie weit DARF so EiN MONSTER noch gehen Bis das Deutsche Rechtssystem einschreitet hammer echt Sowas muss weggespeert werden oder am Besten noch die Todestrafe einführen für solche schweine Aber dann Einen Qualvollen Tod Tja H.S. wieviele Kinder willste noch Das Leben versauen DU SCHWEIN!!!!!!!!