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Obduktion

49-Jähriger gesteht, Stiefmutter in Dorsten getötet zu haben

09.06.2013 | 12:32 Uhr
49-Jähriger gesteht, Stiefmutter in Dorsten getötet zu haben
Die Polizei hat am Samstag in Wulfen eine Frau tot in ihrer Wohnung gefunden. Der Stiefsohn der Frau hatte zuvor erklärt, die 69-Jährige getötet zu haben.Foto: Andreas Bartel / WAZ FotoPool

Dorsten-Wulfen.   Einem Arzt in einem Krankenhaus in Hamm offenbarte ein 49-jähriger Dorstener am Samstag, dass er bereits am Donnerstag seine 69-jährige Stiefmutter in Wulfen getötet habe. Die Polizei fand die Frau auch tatsächlich tot in ihrer Wohnung. Sie wurde offenbar erstickt.

Tot durch Ersticken, das ergab die Obduktion einer 69-jährigen Frau aus Dorsten, die die Polizei am Samstag tot in ihrer Wohnung in Wulfen gefunden hat. Der Stiefsohn der Frau hatte zuvor erklärt, die 69-Jährige getötet zu haben.

Der 49-jähriger Mann, der ebenfalls aus Dorsten kommt, war am Samstag in einem Krankenhaus in Hamm erschienen und hatte dem diensthabenden Arzt erklärt, dass er bereits am Donnerstag in Dorsten seine Stiefmutter umgebracht habe. Die sofort eingeleiteten Ermittlungen der Polizei führten dann auch tatsächlich zum Auffinden der Toten in ihrer Wohnung in Wulfen.

Opfer ist erstickt worden

Noch am Samstag wurde von der Statasanwaltschaft eine Obduktion angeordnet. Die ergab, dass die Frau erstickt worden ist. Dies ist einer gemeinsamen Presseerklärung zu entnehmen, die Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag herausgegeben haben.

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Haft und Sicherungsverwahrung für Sexualstraftäter

Ein einschlägig vorbestrafter Gelsenkirchener hatte eine sexuelle Beziehung zu einer 13-Jährigen. Den Kontakt stellte der 51-Jährige über die Internet-Plattform „knuddel.de“ her. Für vier Jahre muss der Mann in Haft - mit anschließender Sicherungsverwahrung. Das Urteil nahm er gefasst auf.

Wie es darin weiter heißt, sollte der Beschuldigte noch am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen, dass die vorläufige Unterbringung des 49-Jährigen in einem Landeskrankenhaus angeordnet werde.

Dass der Mann seit längerem psychisch krank war und in dem Krankenhaus in Hamm bekannt gewesen ist, wollte die Polizeileitstelle in Recklinghausen aber nicht bestätigen. Weitere Informationen zu den Tatumständen soll es frühestens am Montag von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Essen geben.

Von Ute Hildebrand-Schute


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