Zuverlässiger Partner
01.05.2009 | 15:22 Uhr 2009-05-01T15:22:00+0200
„Zeretzke Reisen” aus Habinghorst ist eins von sechs Unternehmen, die im Auftrag der Dortmunder Stadtwerke (DSW21) Linienbusse auf die Straßen von Castrop-Rauxel und Dortmund schicken. Ende des Jahres endet die Vereinbarung mit den Stadtwerken.
Doch die Zusammenarbeit soll über diesen Zeitpunkt hinaus verlängert werden.
Dafür plädiert zumindest Elmar Bors, Koordinator bei DSW21 und als ver.di-Vertrauensmann auch für die Sicherheit der Arbeitsplätze zuständig.
Von den 14 Mio. Bus-Kilometern, die pro Jahr im Liniennetz der DSW21 zurückgelegt werden, erbringen die Fremdunternehmen etwa 2,77 Mio. km, also rund 19,8 Prozent. Die sechs Unternehmen aus Dortmund, Schwerte, Castrop-Rauxel und Hamm setzen 150 Fahrer sowie 80 Busse ein. Optisch sind die Fahrzeuge kaum noch von den Bussen der DSW21 oder auch der Bogestra zu unterscheiden. Denn bis auf vereinzelte Ausnahmen werden Niederflurbusse eingesetzt, und auch in Sachen Komfort (z. B. Klimaanlage, Videoschutzeinrichtung) und Umweltverträglichkeit näherten sich die Busse immer mehr den Vorgaben der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR) an, so die DSW21.
„Nicht minder wichtig sind aber das Erscheinungsbild und die Ausbildung der Fahrer”, sagt Elmar Bors. „Und genau da setzen wir als Unternehmen an, denn die Schulungen der Mitarbeiter sind das A und O für die Qualität der Dienstleistung.” Jeder neu eingestellte Fahrer der Fremdunternehmen erhalte eine zehntägige (Tarif-)Schulung, alle 150 Fahrer werden einmal jährlich nachgeschult.
Außerdem werde darauf geachtet, dass die sozialen Standards eingehalten werden. „So haben sich beide Seiten immer weiter angenähert und arbeiten nicht gegeneinander, sondern miteinander. Die Fremdunternehmen sind heute ein zuverlässiger Partner”, heißt es in der Dortmunder Zentrale.
Nach der Bogestra testet auch DSW21 noch in diesem Jahr zwei Hybridbusse, die mit Dieselkraftstoff als auch mit Strom betrieben werden.
0mitdiskutieren