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Wieder in die Scheibenwelt

01.02.2009 | 15:15 Uhr

Callo-Theater bereitet mit der Komödie "Lords & Ladies" die Begegnung mit alten Bekannten vor.Von Hexen und Elfen, Trollen und Zwergen. Regie führt erneut wie 2007 André Schreiter

"Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui", ein politisches Brecht-Stück, spielte das Callo-Theater in der letzten Saison mit großem Erfolg.

Nicht nur Fans des britischen Kultautors Terry Pratchett werden die diesjährigen Aufführungen des Callo-Theaters in der ASG-Aula als Pflichttermin in ihren Kalender eintragen. Denn nachdem das Callo-Theater im Jahr 2008 mit "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" ein Drama mit ernstem Hintergrund zu bieten hatte, gibt es diesmal in der Komödie "Lords&Ladies" von Terry Pratchett ein Wiedersehen mit alten Bekannten:

Die Charaktere des Stückes standen schon 2007 im Mittelpunkt des Callo-Theaters. Damals sahen mehr als 500 begeisterte Zuschauer die Komödie "Die Unheilsschwestern" rund um die drei Hexen Oma Wetterwachs, Nanny Ogg und Margrat Knoblauch. Die Begeisterung der Zuschauer vor zwei Jahren ist aber nicht der einzige Grund für die Komödie. "Terry Pratchett hat um die 50 Millionen Bücher verkauft. Da ein Stück auszuwählen ist extrem schwierig", so Regisseur André Schreiter. "Deshalb haben wir uns entschlossen, nach 2007 noch einen zweiten Roman aufzuführen."

Auch "Lords&Ladies" stammt aus der Reihe der "Scheibenwelt"-Romane des Autors, einer Welt, in der Hexen, Trolle und Zwerge leben. Die Handlung von "Lords&Ladies" schliesst an den Vorgänger "Die Unheilsschwestern" an, ist allerdings völlig eigenständig. "Niemand muss 2007 bei uns gewesen sein, um der Handlung folgen zu können" verspricht Organisator Johannes Kampmann. Die Zuschauer werden wieder in das kleine Königreich Lancre entführt. Dessen König Verence will Margrat, die jüngste Hexe heiraten. Doch während Margrat mitten in den Vorbereitungen der Hochzeit steckt machen Oma Wetterwachs und Nanny Ogg eine böse Entdeckung: Während ihrer Abwesenheit haben drei Nachwuchshexen angefangen, mit okkulten Symbolen und magischen Ritualen herum zuspielen und haben so die Grenze zur Welt der Elfen aufgebrochen. Und niemand hat gesagt, dass Elfen nett sind!

Omas und Nannys Kampf gegen die Bedrohung wird nicht gerade erleichtert, als zur Hochzeit auch noch Omas ehemalige Jungendliebe und Casanunda, zweitbester Liebhaber der Scheibenwelt anreisen - die beiden scheinen es sich in den Kopf gesetzt zu haben, die beiden Hexen (wieder) für sich zu gewinnen. Und zu guter Letzt stolpern auch noch ein Haufen Handwerker, in dem hoffnungslosen Versuch zu Ehren des Brautpaares ein Theaterstück aufzuführen über das Tor zur Welt der Elfen...

Zur Premiere öffnet sich der Vorhang am Samstag, dem 14. März um 19.30 Uhr in der ASG-Aula. Weitere Aufführungen sind am 15., 21., und 22. März, jeweils um 19.30 in der ASG-Aula. Der Eintritt ist wie immer frei.

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