Wer bin ich - was kann ich?
02.02.2010 | 17:19 Uhr 2010-02-02T17:19:00+0100Castrop-Rauxel. Tag 1 im Berufsorientierungscamp: Die Achtklässler der Willy-Brandt-Gesamtschule entdecken ihre persönlichen Fähigkeiten und Stärken. Im Jugendzentrum "Trafo" in Ickern beginnt der Tag mit einer Vorstellungsrunde und intensiven Aufgaben.
Wir, die Schüler der Klasse 8a der Willy-Brandt-Gesamtschule trafen uns heute trotz Schnees und Eis pünktlich um 8.50 Uhr am Jugendzentrum „Trafo” in Ickern. Es war unser erster Tag der „Berufsorientierungswoche” des gesamten 8. Jahrgangs. Am Montag ging es erst einmal darum, uns selber besser kennen zu lernen. Wir sollten unsere persönlichen Fähigkeiten und Stärken entdecken.
Wir starteten den Tag mit einer Vorstellungsrunde. Dabei ist uns aufgefallen, dass sich die meisten im Umgang mit dem Computer und im Bereich Sport stark fühlten. Mancher hielt sich auch für einen guten Künstler. Die darauf folgende Aufgabe bestand darin, dass jeder versuchen sollte, sich an eine Situation in der Vergangenheit zu erinnern, die eine bei ihm bisher unerkannte Fähigkeit zu Tage förderte. Die Ergebnisse wurden intensiv in der Runde besprochen und so erfuhren wir von Mitschülern beispielsweise, dass sie bereits allein Schränke aufgebaut und Fahrräder geflickt hatten oder sogar Auto gefahren waren.
Die nächste Aufgabe sollte bewirken, dass wir merken, wie viele andere Fähigkeiten noch in uns schlummern. Jeder zeichnete sich selbst und beschriftete das Kunstwerk mit weiteren Fähigkeiten.
Den spannenden Abschluss bildete das Erklimmen einer Kletterwand im Jugendzentrum. Unter Anleitung und Hilfestellung von Lothar Eickhoff überwanden viele Schüler ihre Angst und kamen bis nach ganz oben, wie hoffentlich im späteren Leben auch.
Katharina von Kampen und Virginia Dennißen
Klasse 8a, Willy-Brandt-Gesamtschule
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