Waltrop geht in Sachen Eon auf Nummer sicher

Waltrop..  Die Stadt Waltrop wird ihre Stellungnahme im Genehmigungsverfahren zum Dattelner Eon-Kraftwerk auf jeden Fall so zeitig absenden, dass nicht die Gefahr besteht, spätere Klagerechte zu verwirken, sagt Stadtplaner Andreas Scheiba.

Bis Mitte Mai lagen mehr als 90 Aktenordner mit den Eon-Genehmigungsunterlagen in den Rathäusern der Region aus – offenbar ohne dass das auf nennenswerte Bürger-Resonanz stieß. Zwei Wochen nach der Auslegungsfrist war Zeit für Stellungnahmen. Das war der Stadt Waltrop zu kurz, sie beantragte bei der Bezirksregierung eine Verlängerung, um den Rat am 23. Juni mit der geplanten Stellungnahme befassen zu können. Münster gewährte nur eine Verlängerung bis zum 8. Juni.

Scheiba sagte nun, es sei offenbar rechtlich umstritten, ob die Stadt wie ein Bürger oder wie ein sogenannter Träger öffentlicher Belange zu behandeln sei. Danach richte sich, welche Frist gelte. Man gehe aber auf Nummer sicher.