Verkehrsführung Glückaufstraße: Ortstermin bringt Klarheit
27.09.2011 | 19:00 Uhr 2011-09-27T19:00:00+0200
Castrop-Rauxel. Verkehrsführung zur Kirmeszeit: Gespräch zwischen Anwohnern und Fachbereich Ordnungswesen bringt Erleichterung für Glückaufstraße-Bewohner. Zudem stellt die Stadt einen neuen Platz für die Schausteller-Lkw zur Verfügung.
Zufriedenheit auf beiden Seiten – das ist das Ergebnis des Ortstermins zwischen Anwohnern und dem Fachbereich Ordnungswesen, der kürzlich zur Verkehrsführung entlang des Stadtgartens während der Kirmeszeiten stattfand.
Führte die bisherige Einbahnstraßenregelung in der Glückaufstraße bei den Anwohnern zu Verärgerung, stellt der Fachbereich Ordnungswesen nun für die Frühjahrskirmes ein überarbeitetes Konzept mit einer anderen Lösung in Aussicht.
Keine echte Einbahnstraße mehr
Die bisherige Regelung ließ die Glückaufstraße für die Zeit der Kirmestage von der Schillerstraße aus zu einer Einbahnstraße werden. Anwohnerin Petra Mallner hat allerdings – auch bei der letzten Herbstkirmes – vielfach beobachtet, dass die Einbahnstraßen-Regelung missachtet wurde, weil die Anwohner den Umweg über Am Stadtgarten und Cottenburgstraße scheuten. Vor allem, seitdem nicht länger auch der Zubringer Schillerstraße zur Einbahnstraße wird, wie es früher der Fall war. Ihre Bedenken – und auch Änderungsvorschläge – hat die Glückaufstraßen-Anwohnerin mehrfach beim Fachbereich Ordnungswesen vorgebracht. Nun kam es zu einem Ortstermin, bei dem beide Parteien sich austauschten – und zu einem einvernehmlichen Ergebnis kamen.
„Wir hatten exakt die gleiche Idee“, sagt Gunther Gabka vom Fachbereich Ordnungswesen der Stadt zu dem Vorschlag von Anwohnerin Petra Mallner. Ihre Anregung: Anstelle der Einbahnstraßen-Regelung soll die Glückaufstraße auch während der Kirmeszeit in beide Fahrtrichtungen freigegeben werden, wohl aber wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens in dem Stück Schillerstraße, das von der Viktoriastraße zur Glückaufstraße führt, ein absolutes Halteverbot verhängt werden, damit es nicht zum Stau der sich durchschlängelnden Autos komme.
So in etwa will Gunther Gabka bei der nächsten Kirmes auch verfahren: „Wir richten eine sogenannte unechte Einbahnstraße ein“, erklärt der Verkehrsexperte und verdeutlicht deren Zweck: „Wir verbieten von der Straße ’Am Stadtgarten’ in die Glückaufstraße hineinzufahren und unterbinden damit den Schleichverkehr, der sich während der Kirmeszeit oft bildet.“ Die Anwohner der Glückaufstraße aber können bei dieser Regelung frei entscheiden, ob sie ihre Straße Richtung Am Stadtgarten verlassen oder Richtung Schillerstraße.
„Damit bin ich sehr zufrieden“, sagt Anwohnerin Petra Mallner und blickt in die Zukunft: „Jetzt hoffe ich auf die nächste Frühjahrskirmes und darauf, dass die neue Regelung auch funktioniert.“
Auch Parksituation wird entschärft
Eine neue Regelung gilt seit der Herbstkirmes bereits für die Tieflader und Wohnwagen der Schausteller: Die Fahrzeuge sollen nicht länger in der Glückaufstraße, sondern auf dem Parkplatz der ehemaligen Paketpost – gelegen vom Markt aus kommend rechter Hand an der Straße ‘Am Stadtgarten’ – abgestellt werden, so Dieter Krieger vom Bereich Ordnungswesen.
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