Teurer Marsch durch die Instanzen
10.10.2007 | 19:35 Uhr 2007-10-10T19:35:54+0200Immer mehr Bürger protestieren gegen "Knöllchen". Verwarnungen sorgen für mehr Sicherheit, so die Behörde
"Knöllchen zu schreiben ist kein Selbstzweck, auch wenn die Stadt im Laufe des Jahres insgesamt 295 000 Euro an Einnahmen einkalkuliert." Die Kontrolle des ruhenden Verkehrs dient vielmehr der der allgemeinen Sicherheit, sie soll die Bürger keineswegs schikanieren. Das erläutern Bürgermeister Johannes Beisenherz und der Leiter des Ordnungsbereiches Manfred Koert angesichts ständig steigender Beschwerden und öffentlicher Proteste.
Im absoluten Halteverbot auf dem Taxenstand am Münsterplatz parkte eine Frau, um ihren betagten Vater in die Arztpraxis zu begleiten. "15 Euro, Abzocke", so der Vorwurf. Andere ignorieren den Bescheid über 5 Euro wegen Falschparkens und werden erst beim wesentlich teureren Bußgeldbescheid wach. Dann startet der Marsch durch die Instanzen, bis zum Bürgermeister, so der Fall einer Frau, die am 23. Mai verwarnt wurde, mehrere Fristverlängerungen über inzwischen 28,45 Euro erhielt und Ende September Beisenherz bat, nicht zahlen zu müssen. In den nächsten Tagen wird sie ein Brief erreichen, bis Ende Oktober das Bußgeld zu überweisen.
Manfred Koert appelliert an die Einsicht bzw. das Unrechtsbewusstsein der Verkehrsteilnehmer. Der Verwaltungsaufwand steht in keinem Verhältnis zu den Summen, die wegen der Verkehrsvergehen im Raum stehen.
Und die Kontrollen der fünf Politessen müssen sein, z. B. um Rettungswege in den Siedlungen freizuhalten oder Schülern den Blick auf die Straße zu ermöglichen.
18:59
ab 19 uhr ist das parken in der innenstadt kostenlos oder einfach die tiefgarage bei kaufland nutzen die ist bedingt kostenlos was soll die stadt mit dem ganzen ergaunerten geld wenn sie es eh nur sinnlos auf den kopf haut