Tage der Jugendkultur in der Altstadt
14.02.2012 | 17:38 Uhr 2012-02-14T17:38:00+0100
Castrop-Rauxel.Erstmals findet am kommenden Wochenende, 18. und 19. Februar das Castroper Symposium Jugendkultur in der ASG-Aula und im Bürgerhaus an der Leonhardstraße statt. Die Veranstaltung ist eine
Kooperation von Volkshochschule, Michael Noack, und dem Bereich Jugendförderung mit dem Moderator und Organisator Jörg Weirauch.
Die Übergänge von Jugend- zu Erwachsenenkultur sind fließend und doch gibt es deutliche Unterschiede, sagt Weirauch. Diese zu erkennen, greifbar zu machen, sei einer der Inhalte des 1. Symposiums zum Thema Jugendkultur in Castrop-Rauxel. „Hierzu präsentieren wir aktuelle Beispiele von regionaler und internationaler Jugendkultur.“
Mit allen Beteiligten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und natürlich vor allem mit den Jugendlichen wolle man außerdem darüber diskutieren, welche Erwartungen an die heutige Jugendkultur gestellt werden. Außerdem solle dargestellt werden, welche Wünsche Jugendliche bei der Unterstützung ihrer Projektideen haben und welche Möglichkeiten Politik und Verwaltung geben könnten, um die hiesige kulturelle Arbeit von Jugendlichen zu stärken und zu fördern.
Weirauch: „Ziel dieser zweitägigen Veranstaltung ist es, die verschiedenen Sichtweisen von Jugendkultur auszutauschen, um eine gemeinsame Basis zu schaffen, auf der neue Projekte entwickelt werden können, die allen Seiten gerecht werden.“ Während der Veranstaltung soll es immer wieder Beispiele funktionierender Jugendarbeit aus dem In- und Ausland geben. Auch finden über die beiden Tage verteilt Live-Acts statt.
Das Symposium ist kostenlos, doch bitten die Veranstalter darum, dass Interessierte sich bei der VHS zuvor telefonisch anmelden (02305/106-26 38 oder 26 39). Beginn des Symposiums ist am Samstag, 18. Februar, mit Begrüßungsreden von Bürgermeister Johannes Beisenherz und Kulturdezernent Michael Eckhardt.
Es werden sich vier Arbeitsgruppen bilden, die an beiden Tagen gemeinsam tagen. Schwerpunkte sind „Mädchenkultur - ein anderer Blickwinkel“, Leitung Corinna Schomann mit Unterstützung von Andrea Collet und Nina Jordan; „Jugendkultur am Rande der Legalität“, Leitung Armin Polfuss; „Neue Medien - ist das Jugendkultur?“, Leitung Michael Hollender und „Wo bleibt die Kultur von Jugendlichen mit Migrationshintergrund?“, Leitung Murat Vural.
Aus den Ergebnissen der Arbeitsgruppen sollen u.a. in der anschließenden Podiumsdiskussion Aufgaben formuliert werden, die zukünftig ein aktiveres Jugendkulturangebot möglich machen können.
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