SPD füllt "Kinderwarenkorb"
19.03.2009 | 16:53 Uhr 2009-03-19T16:53:00+0100
Einen „Kinderwarenkorb” füllt jetzt SPD, um herausfinden, wie viel Geld Kinder und Jugendliche pro Monat für ihren Lebensunterhalt benötigen. Ziel eine Erhöhung der Hartz IV-Sätze für Kinder.
Seit einem Jahr beschäftigt sich ein SPD-Arbeitskreis unter Leitung von Heike Borek-Fercke mit der Kinderarmut. Um die Probleme zu lösen, benötigten die Städte Hilfe von Bund und Land. Deshalb hst die Castrop-Rauxeler SPD jetzt einen Antrag an den Landesparteitag mmit fünf Forderungen gerichtet.
So werden die Bundestagsabgeordneten aufgefordert, sich für einen Regelsatz einzusetzen, der den tatsächlichen Bedürfnissen von Kindern entspricht, deren Eltern Leistungen nach dem SGB II und SGB XII beziehen.
Im Bildungsbereich sollten von der Kindertageseinrichtung bis zur Universität keine Gebühren mehr erhoben werden. „Nur so können alle Kinder und Jugendlichen unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern an Bildung teilhaben. Schluss mit der Selektion nach dem Einkommen der Eltern”, sagt Heike Borek-Fercke.
Lernmittelfreiheit und ein kostenloses gesundes Mittagessen in der Schule sind weitere Forderungen. Schließlich firdert die SPD, die Kosten nicht auf die stark belasteten Städte abzuwälzen, sondern ihren „übergeordneten Charakter” anzuerkennen. rh
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