Silvesternacht in Castrop-Rauxel weitgehend ruhig

Für die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr war die vergangene Silvesternacht eine ruhige. "Natürlich ist schon mehr los als sonst, aber für Silvester war es vergleichsweise ruhig", so die Polizei. Ausrücken mussten die Beamten überwiegend wegen Ruhestörungen - in einzelnen Fällen wegen Körperverletzungen und Schlägereien.

Castrop-rauxel.. "Natürlich ist schon mehr los als sonst, aber für Silvester war es vergleichsweise ruhig", sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst. Ausrücken mussten die Beamten überwiegend wegen Ruhestörungen. "Es gab aber auch einige Anzeigen wegen Körperverletzungen und Schlägereien." Dazu noch einige wegen Böllern und Raketen, die auf fremde Grundstücke geschmissen wurden. Das seien jedoch die üblichen Einsätze einer solchen Nacht.

Auch auf den Straßen in Castrop-Rauxel blieb es ruhig, kaum jemand fuhr alkoholisiert von der Silvesterfeier nach Hause. "Im ganzen Kreis Recklinghausen wurde nur ein einziger Führerschein eingezogen", so Hörst.

Müllcontainer brannte

Auch für die Feuerwehr war es eine Silvesternacht der "Kleinigkeiten", wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. So kam es zum Jahreswechsel zu fast keinen nennenswerten Einsätzen. Lediglich auf einem Firmengelände an der Wartburgstraße schmorten Plastikteile einer Dämmung. Ursächlich dafür war vermutlich eine "irrgeleitete Rakete", heißt es seitens der Polizei.Zusätzlich dazu beschränkten sich die Einsätze der Feuerwehr auf einen Müllcontainerbrand und eine Ölspur.

Ebenfalls keine besonderen Vorkommnisse verzeichnete der Rettungsdienst. "Es war eine ganz normale Silvesternacht", hieß es seitens der Feuerwehr. Insgesamt musste der Rettungsdienst zu 29 Einsätzen ausrücken. In 17 Fällen wurde ein Notarzt angefordert, bei den übrigen zwölf ging es um Krankentransporte. Gravierende Fälle meldete der Rettungsdienst hier jedoch auch nicht.