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Kunsthandwerker-Markt

Shoppen im Schatten der Steinmauern

29.05.2011 | 17:45 Uhr
Shoppen im Schatten der Steinmauern
Eine abwechslungsreiche Auswahl bot der Künstlermarkt ‘Maienglanz’, der zum ersten Mal auf Schloss Bladenhorst stattfand. Foto: Thomas Gödde

castrop-Rauxel.   Auf Schloss Bladenhorst fand der erste Designer- und Kunsthandwerker-Markt statt. Die Veranstaltung mit dem Titel „Maienglanz“ zog zahlreiche Gäste an. Die Aussteller kamen größtenteils aus der Europastadt selbst oder aus den Nachbarstädten.

Fast fühlte man sich in eine andere Zeit versetzt, wenn man am Sonntagmorgen durch den Innenhof des Bladenhorster Wasserschlosses flanierte und die Kunstwerke der ausstellenden Künstler und Designer bewunderte.

Beim Künstlermarkt „Maienglanz“, der zum ersten Mal stattfand, war von Kleidung über Holzwerk, Filz und Deko bis hin zu Schmuck und Floralem alles vertreten, ausgewählte Künstler stellten ihre Eigenkreationen zum Verkauf, worunter sich durchaus einige Raritäten befanden. So zum Beispiel Silvia Walkenbach, die mit ihren „Rheingeistern“ extra aus Mülheim an der Ruhr gekommen ist. Sie bietet Schwemmhölzer aus dem Rhein an, in die filigrane Glasstäbchen eingearbeitet wurden.

Geschichtsträchtiges Ambiente für den Markt

„Der Markt im Schloss Bladenhorst hat mich interessiert, weil er überschaubar und nicht so überfüllt ist. Außerdem gibt es Außergewöhnliches zu sehen, und es ist nicht so kommerziell wie auf anderen Basaren“, so die Künstlerin, die seit zwei Jahren ihren Haus- und Gartenschmuck herstellt.

Auch Josefine Luig hatte einen Stand im Rittersaal und bot Schmuck und Taschen aus Filz feil. Die Castrop-Rauxelerin betreibt mit ihrer Kunst seit Ende 2007 ein Gewerbe und war sofort Feuer und Flamme für den kleinen Markt in Bladenhorst. „Ich wurde von den Initiatorinnen angesprochen, ob ich mitmachen möchte. Schon ihre Ausstellung im Parkbad Süd war ein voller Erfolg, da hat mich die Idee sehr gereizt“, erzählt Luig.

Wer nun in den ganzen sieben Stunden kein Kunstwerk für sich entdecken konnte, wurde aber trotzdem ausreichend versorgt – mit Bratwurst vom Grill und Eis aus dem Kuh-Bar-Mobil sowie Bladenhorster Senf. Im Schatten der geschichtsträchtigen Steinmauern konnte man den Sonntag in idyllischer Atmosphäre gänzlich genießen.

Nina Lunemann

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