Rund 1000 tote Tiere: Fischsterben im Grutholzteich

Rund 1000 tote Fische sind am Samstag und Sonntag aus dem Grutholzteich in Castrop-Rauxel geborgen worden. Als einen Grund nannte der heimische Angler-Verein DoCas-Blinker die große Hitze. Schnell versuchten Helfer und die Feuerwehr die Situation zu entschärfen. So sei ein größeres Fischsterben verhindert worden.

Castrop-rauxel.. Aufgrund der großen Hitze habe sich die Wasserqualität massiv verschlechtert, teilte der Verein DoCas-Blinker am Wochenende mit. Aber nicht nur die Hitze sei schuld. Pflanzen, die der Verein zur Verbesserung der Wasserqualität gepflanzt habe, seien von unbekannten Tätern gestohlen worden. Die Folge: Den Fischen fehlt der Sauerstoff - und sie sterben.

Zwei Mitglieder des Fördervereins Wildgehege Grutholz, Rolf Hübner und Wolfgang Figge, hatten am Samstagvormittag entdeckt, dass die Situation am Grutholzteich brenzlig sei, heißt es in einer E-Mail an unsere Redaktion. Sie alarmierten Gewässerwart August Wundrok vom Angelsportverein DoCas-Blinker.

Wasser in Bewegung gebracht

Einige Mitglieder seien sofort ausgerückt, um die toten Fische abzufischen, gleichzeitig wurde die Feuerwehr alarmiert. Die brachte Bewegung in das stehende Gewässer, indem sie Wasser aus dem Teich pumpte und mit drei Fontänen wieder hinein spritzte.

Wundrok nahm Messungen der Wasserwerte vor. Dadurch, dass so schnell gehandelt wurde, sei ein noch größeres Fischsterben verhindert worden, hieß es.