Rückenwind für Skulpturenpark

Recklinghausen..  Die Idee eines Skulpturenparks im Hohenhorster Wald hat jetzt Rückenwind von kompetenter Seite bekommen: Der Chef des Regional-Forstamtes Ruhrgebiet, Reinhart Hassel, schrieb in einem Brief an den Urheber der Projektidee, den Recklinghäuser Kunstfreund und Land-Art-Fan, Rainer Kurella: „Ich stehe Ihrem Ansinnen zunächst einmal sehr positiv gegenüber.“

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, zu dem das Regional-Forstamt gehört, ist für die Bewirtschaftung des Hohenhorster Waldes zuständig. Der Forst gehört zu den Gebieten, die vom verheerenden Sturm Ela besonders hart getroffen wurden. Rainer Kurella hatte jetzt in einer Petition an den Stadtrat angeregt, im Zuge der Aufräumarbeiten und Aufforstungen eine Teilfläche des Hohenhorster Waldes zu einem Skulpturenpark umzugestalten. Als Vorbild brachte Kurella den Kunst- und Umweltpark Tickon in Dänemark ins Spiel. Nachdem die CDU im Kulturausschuss bereits die Ablehnung der Petition empfohlen hatte, wird in Kürze der Ausschuss für Grünflächen und Umwelt die Projektidee noch einmal aufrollen und Realisierungs-Chancen diskutieren.

Zum Recklinghäuser Projekt schreibt Hassel abschließend: „Es ist natürlich die Frage der Finanzierung. Wald und Holz NRW hat leider keine Budgetmittel für solche Projekte.“