Rigide Baumschutzverordnung könnte bald fallen

Es könnte sich bald etwas bewegen in Sachen Baumschutz in Castrop-Rauxel: Die im Rat vertretenen Fraktionen wollen am 10. Februar darüber diskutieren, ob die rigide Verordnung in ihrer aktuellen Form Bestand haben soll. Zuletzt hatten sich mehrere Bürger darüber beschwert, dass sie ihre zum Teil riesigen Bäume im eigenen Garten nicht fällen dürfen.

Castrop-rauxel.. Das von der CDU und der FWI angeregte Gespräch mit der Ampel-Koalition zum Thema Baumschutzsatzung findet voraussichtlich am 10. Februar statt. Das teilen die beiden Fraktionschefs Michael Breilmann (CDU) und Manfred Postel (FWI) mit. Bürgermeisterkandidat Breilmann betont: "Wir hoffen, dass wir die Koalitionäre von SPD, FDP und Grünen durch unser konstruktives Gesprächsangebot zum Umdenken in ihrer bisherigen Haltung bewegen können."

CDU und FWI erwarten aber auch, dass SPD, Grüne und FDP bei einer über dreiwöchigen Vorlaufzeit dann auch deutliche Bewegung beim Thema Baumschutz zeigen. "Wir hoffen auf einen breiten Konsens", so Breilmann. Notfalls würden CDU und FWI einen alleinigen Antrag in die März-Sitzung des Rates einbringen. "Wie wir dann vorgehen, das müssen wir in unseren Fraktionen noch absprechen", erklärte Breilmann im Gespräch mit unserer Redaktion. Er gehe davon aus, dass dann eine entschärfte Variante der jetzigen Satzung zum Zuge kommen könnte, für die bei den anderen Fraktionen um Zustimmung geworben werden sollte.