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Nostalgie nach Noten: Rockstories im Rittersaal

01.02.2012 | 18:31 Uhr
Nostalgie nach Noten: Rockstories im Rittersaal
Ulli Engelbrecht (r.) wird am 11. Februar im Rittersaal von Schloss Bladenhorst aus seinem Buch „Samtcord, Strass und Soundgewitter“ lesen. Schlossherr Bodo Möhrke freut sich auf die Veranstaltung. Foto: Karl Gatzmanga

Castrop-Rauxel.   Autor Ulli Engelbrecht liest auf Schloss Bladenhorst aus seinem Buch „Samtcord, Strass und Soundgewitter“ und lädt am 11. Februar zur musikalischen Zeitreise in die 70er- und 80er-Jahre.

Er nennt sich selbst einen hoffnungslosen Nostalgiker, der nicht von der Musik der 70er-Jahre lassen kann und auch vom Sound der (weniger geliebten) 80er-Jahre geprägt wurde: Ulli Engelbrecht, im echten Leben Pressesprecher des Westfälischen Landestheaters, in jeder freien Minute aber frönt er seiner Leidenschaft: Der (Rock-)Musik.

In mehreren Bücher hat der gebürtige Bochumer schon die Erlebnisse aus seiner musik-lastigen Jugend verarbeitet, jetzt gastiert er mit einer Lesung aus seinem Buch „Samtcord, Strass und Soundgewitter“ erstmals im Schloss Bladenhorst. Doch Ulli Engelbrecht wäre nicht Ulli Engelbrecht, käme er mit einer stinknormalen Lesung in die altehrwürdigen Gemäuer.

Lese-Show mit Rock, Dias und Videos

Vielmehr hält der Autor sich auch dabei seine Maxime und bringt zur Rock-Dia-Video-Lese-Show alte Bekannte mit: Plattenspieler, LPs, Singles, Kassettenrekorder, Röhren-Fernseher, Dia-Projektor und ein Betttuch als Leinwand. Und schon kann die musikalische Zeitreise beginnen. „Wer wie ich seine Jugend in den 70ern verbracht hat, hat an die Musik von damals ganz bestimmte Erinnerungen“, sagt Ulli Engelbrecht.

Partys im Keller des Pfarrheims, Anbahnungen mit dem anderen Geschlecht, das erste Konzert – all’ das sei mit Gefühlen verknüpft, die die Besucher seiner Lesungen teilten, weil alle nahezu gleiche Erfahrungen gemacht haben, berichtet der Autor. „Das ist doch alles unsere Geschichte“, sagt Engelbrecht mit Blick auf die Jahrgänge 1950-1960, die ein ganz eigenes Lebensgefühl eine. Und schon spielt er Deep Purple an, Black Sabbath hat er im Gepäck, Emerson Snaking Palmer darf nicht fehlen – aber auch etwas „Softeres“ wie Neil Young – für die weibliche Fraktion.

Denn, so erzählt Ulli Engelbrecht aus seiner Jugend: „Rock war Jungsmusik, die mochten die Mädchen nicht.“ Auf den Partys (die damals wohl eher Feten hießen) galt es daher, auch mal einen Schmuse-Song aufzulegen. „Platten hören ist einfach schön“, sagt Ulli Engelbrecht noch heute und schiebt Deep Purple auf Vinyl liebevoll zurück in die Hülle.

Die Lesung - und ein weiterer Termin

Die Rock-Dia-Video-Lese-Show findet am Samstag, 11. Februar (19 Uhr) im Rittersaal von Schloss Bladenhorst, Westring 346, statt. Eintritt (inkl.. 1 Getränk): 12 Euro. Anmeldung: 973750 oder 9737515. Nächster Termin: „Früher war alles besser - Eine Retro-Lesung zwischen Soundgewitter und Gitarrenblut“ am 10. März (20 Uhr) in der Weinkiste Becklem/Haus Olfmann.

Katja Büchsenschütz

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Kommentare
01.02.2012
19:52
Mönsch Frau Büchsenschütz,
von Juergen-Kahl | #1

da haben Sie aber einen Bock geschossen :-)))

Die Jungs heißen "Emerson, Lake & Palmer"

Oooooooooohhhh, what a Lucky Man .......

hier mal ein Appetithäppchen für die Jüngeren Mitleser:
http://www.youtube.com/watch?v=FgUxJVhunRQ&feature=related

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