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Castrop-Rauxel

Nebelkerzen

15.02.2010 | 21:00 Uhr

Liebe Castrop-Rauxeler, blicken Sie noch durch? Oder kämpfen Sie sich durch die dicken Schwaden der Nebelkerzen, die die Stadtverwaltung in Sachen Ayurveda wirft?

1. Vor der Kommunalwahl veröffentlichte die Stadt auf ihrer Homepage „Das Grundbuch als öffentliches Register ist unrichtig”. Hintergrund: Unsere Zeitung hatte herausgefunden, dass entgegen dem, was in einem Pressegespräch Bürgermeister Beisenherz (SPD), Wirtschaftsförderer Diel und Baudezernent Dobrindt erklärt hatten, nicht Thomas Vallomtharayil Eigentümer der Fläche war, sondern die Stadt. Diese peinliche Darstellung der Stadt bezeichnete Beisenherz in der letzten Woche als „verbalen Flop”.

2. Der Bürgermeister ließ „seine” Bürger wissen, dass es nie den Versuch gegeben habe, „etwas zu verschleiern oder zu vertuschen”. Das stellte er fest, obwohl er nicht beantworten konnte oder wollte, warum das Grundstück sieben Jahre nicht umgeschrieben wurde.

3. Vor wenigen Tagen behauptete Beisenherz, der Europaplatz, an dem das Hotel mit Ayurveda liegt, werde von „Regen, Schnee und Wind” gereinigt. Offenbar ein Synonym für EUV. Ist auch das Amtsblatt als öffentliche Bekanntmachung unrichtig? Oder ist auch diese Behauptung des Bürgermeisters nachher wieder ein „verbaler Flop”?

Es wird höchste Zeit, dass sich die Politiker im Rechnungsprüfungsausschuss Originalbelege zeigen lassen, wann welche Summen von welchem Konto zu welchem Zweck auf welches Konto überwiesen wurden. Die Zeit von Treu und Glauben ist längst vorbei.

Eva Arndt

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Kommentare
18.02.2010
03:16
Nebelkerzen
von igor2880 | #17

Tut mir leid, habe nicht alle Hintergruende hier in den Kommentaren verstanden. Liegt eventuell daran, dass ich vor 15 Monaten weggezogen bin.
Wenn doch einige User sich bitte nicht so kryptisch ausdruecken wuerden.
Alle Achtung fuer die mutige Frau Arndt. Aufgabe der Presse ist es, neben Berichterstattung, auch Missstaende aufzudecken.
Da wo ich lebe (Manila/Philippinen) gibt es eine freie Presse. Jedoch kann die Anprangerung von z.B. Korruption, sich lebensverkuerzend auswirken. Soweit ich weiss, hatten wir in letzten Jahr 46 Morde an Journalisten und in diesem Jahr werden diese Zahlen ganz sicher weit ueberboten werden, denn es stehen im Mai Wahlen an.

16.02.2010
14:12
Nebelkerzen
von webcam | #16

Klausdierter 4600 gehört doch zum Clan der Unverbesserlichen und wahrscheinlich auch zur Familie V. oder deren Firmen. Da kann man seine Kommetare doch verstehen. Laß doch diesen armen Veirrten weiter lachen ;-))))

16.02.2010
13:28
Nebelkerzen
von wieso weshalb warum | #15

In Castrop lebt ein schlauer Mann ...


( Er kam von weiter Ferne her
und ging zunächst einmal zur Lehr.

Pflegend waren seine Hände nun,
aber er musste einfach etwas Großes tun.

Drum sprach er nun - lasst mich mal ran,
damit ich auch mal bauen kann.

Es sollte sein ein Königreich -
einem Palaste eben gleich.

So lud er ein, nicht nur zum Heilen,
sondern auch Gäste sollten dort verweilen.

Dieses war sehr schlau gedacht,
denn er hatte allen eine neue Rechnung aufgemacht.

Zwei plus zwei - das gibt acht,
dass hatte er allen weiß gemacht.

Irgendjemand muss nun alles zahlen,
aber leider gibt es immer irgendwelche Wahlen.

So ist es einfach mal passiert,
dass man hat sich im Gesetz verirrt.

Deshalb sprach auch Meister Eisenherz
nur von einem großen dummen Scherz. )


... der nun wieder lustig um sein Feuer tanzen kann.
Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ...!

16.02.2010
13:02
Nebelkerzen
von Klausdieter4600 | #14

Ist klar, das könnte Ihnen so passen: Sie wollen sicher hier unter sich sein, das verstehe ich. Eine Äußerung wie ich lach mich kaputt zu einem Versprechen umzudeuten, kann auch nur Ihnen einfallen!
Nein, keine Sorge. Ich bleibe Ihnen erhalten. Trägt diese Diskussion doch nicht unerheblich zu meiner Erheiterung bei. Sie oben: Ich lach mich kaputt. In diesem Sinne!

16.02.2010
12:42
Nebelkerzen
von Schnauzevoll | #13

Eine höchst interessante Art der Befreiung von Straßenreinigungsgebühren! Im Lichte diese Geschichte scheint eine andere ebenso realistisch:
nachdem beim Bau auf die vorgesehene Tiefgarage verzichtet wurde, waren Parkplätze erforderlich. Wie hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird, soll die Stadt die nötige Fläche für den Sensationspreis von 50,- Euro monatlich an Herrn Vallomtharayil verpachtet haben. Wundern würde es mich nicht.....

16.02.2010
12:35
Nebelkerzen
von Leere Versprechungen | #12

# 9
Kurzes Gedächtnis hat Klausdieter auch noch,
das erklärt ja nun manche seiner Äußerungen.
Hier noch einmal sein Versprechen von gestern Abend :
Ich lach mich kaputt
Mensch machet endlich

16.02.2010
11:59
Nebelkerzen
von Th. Baier | #11

Wenn Klausdieter4600 so vehement bekundet, der BM ist fest davon überzeugt, dass alles in Bezug auf den MPR mit rechten Dingen zugegangen ist bzw. zugeht, dann ist er - das gebe ich wirklich gerne zu - der ungekürter Weltmeister der Naivität!
Haben die Berichte der vergangenen Tage nicht deutlich gezeigt, mit welcher Vehemenz und Ausdauer die Verwaltung alle Bürger an der Nase herumgeführt wurden und werden. Und es würde mich nicht wundern, wenn noch mehr Begünstigung für die Investorenfamilie bald ans Tageslicht kommen werden.

16.02.2010
11:50
Nebelkerzen
von Klausdieter4600 | #10

Ich kann mich nicht erinnern, hier irgendetwas versprochen zu haben. Insbesondere nicht, dem Unsinn, der hier verbreitet wird, zu widersprechen.

16.02.2010
11:15
Nebelkerzen
von Leere Versprechung | #9

Also hat Klausdieter doch nicht sein Versprechen von gestern Abend eingehalten......

16.02.2010
11:10
Nebelkerzen
von Klausdieter4600 | #8

Die Taqiyya bezeichnet im Islam die Erlaubnis, bei Gefahr für Leib und Besitz den eigenen Glauben zu verheimlichen.
Nichts liegt Beisenherz ferner, als den eigenen Glauben zu missachten! Im Gegenteil: er glaubt nicht nur, er ist fest davon überzeugt, dass mit dem Medical Park alles mit rechten Dingen zugeht und zugegangen ist. Höchstes Lob für ihn, denn kein Versuch, alles auf seinen Amtsvorgänger zu schieben, der - wir erinnern uns - 2003 Kruse. Über wessen Affaire reden wir also?
Nein, der belesene Becklemer möchte nur den Bogen schlagen zum geplanten Umzug der IGMG zur Wittener Str.
Die UDP mögen zwar Bürger dieser Stadt sein, aber sicher nicht meine Mitbürger.

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