Nach tödlichem Unfall auf der A42 sind viele Fragen offen

Bei dem schweren Unfall auf der A42 in der Nacht zu Sonntag brannte ein Kleinwagen völlig aus.
Bei dem schweren Unfall auf der A42 in der Nacht zu Sonntag brannte ein Kleinwagen völlig aus.
Foto: Björn Jadzinski
Was wir bereits wissen
Die Polizei hat nach dem tödlichen Unfall einer 19-jährigen Dortmunderin auf der A42 die Ermittlungen aufgenommen. Viele Fragen sind noch offen.

Castrop-Rauxel.. Der tragische Unfall auf der A42 bei Castrop-Rauxel, bei dem in der Nacht zu Sonntag eine 19-jährige Dortmunderin ums Leben gekommen ist, beschäftigt die Polizei weiter. Viele Fragen bleiben bislang offen. Am Sonntag wurde die Autobahn an der Unfallstelle erneut gesperrt - wegen der Ermittlungen.

Die Ermittlungen laufen noch, wie Polizei-Pressesprecher Gunnar Wortmann auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte. "Die Autobahn war am Sonntag auch noch mal eine Zeit lang gesperrt, weil die Kollegen dort Fotos machen und weitere Spuren sichern mussten", sagte er.

Gutachten soll Unfallhergang nachvollziehen

Bis das Gutachten über den Unfallhergang endgültig erstellt werden könne, werde es wohl noch etwas dauern, so der Polizei-Sprecher. Über den Gesundheitszustand der Verletzten, die ins Krankenhaus eingeliefert worden sind, konnte Wortmann am Montagnachmittag keine Angaben machen.

Bei dem Unfall auf der A42 hinter der Auffahrt Castrop-Rauxel an der B235 in Richtung Dortmund waren drei Autos beteiligt. Vier Personen wurden schwer verletzt. Bei der 19-Jährigen aus Dortmund, die ihren Verletzungen erlag, handelte es sich um die Beifahrerin des Castrop-Rauxelers, der wohl den Unfall durch einen plötzlichen Spurwechsel verursacht hatte.