Mit Lafontaine landet "Die Linke" einen Coup
14.06.2007 | 06:15 Uhr 2007-06-14T06:15:29+0200Erste größere Veranstaltung nach der Fusion am 22. Juni in der Ickerner Agora. Neue Partei hofft auf mehr als 1 000 Besucher
Zur bundesweiten Partei "Die Linke" fusionieren am Wochenende in Berlin die ehemalige PDS und die WASG. Die erste große Veranstaltung nach diesem Zusammenschluss findet in Castrop-Rauxel statt, im Kulturzentrum Agora in Ickern. Mit einem Volksfest am 22. Juni feiert "Die Linke". Und landet bei der Vorbereitung gleich den ganz großen Coup. Der designierte Vorsitzende, Oskar Lafontaine, fliegt aus Berlin ein, bringt Zeit mit und will sich intensiv mit dem Publikum unterhalten. Vorgesehen ist allerdings auch eine halbstündige Grundsatzrede des führenden Linkspolitikers.
Auf die Sogwirkung des großen Namens vertrauen die Organisatoren, die auf über 1 000 Besucher aus dem ganzen Kreis Recklinghausen hoffen. "Darunter auch viele enttäuschte Sozialdemokraten", so Mitorganisator Siegried Kulosa.
Mit dem berühmten Namen lässt sich leicht spielen, so lautet der Oberbegriff des Kinderprogramms ab 13 Uhr "Frech wie Oskar". Hüpfburg, Buttonmaschine Schminkstand und anderes mehr wollen die Kinder unterhalten.
Das Musikangebot gibt sich multikulturell: aus dem Irak stammt Hilal Makadesi, die kurdische Gruppe Hanim tanzt ebenso wie Vertreter Griechenlands.
Gegen 15 Uhr wird Oskar Lafontaine erwartet, seine Rede ist für 16 Uhr angesetzt. Danach findet im Amphitheater das Bühnenprogramm statt, mit der Band "Jebbel and the Bluescrackers" ab 18.30 Uhr als Hauptattraktion. Außerdem gibt es zahlreiche Info-Stände der "Linken" selbst wie des Friedenskreises oder des Vereins "Save the planet" des ev. Kirchenkreises. Der Eintritt ist frei, die Verköstigung erfolgt zu familienfreundlichen Preisen. ver
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